OB-Stichwahl: Neu-Ulm hat die Wahl

Am Sonntag entscheidet sich, wer Neu-Ulm die nächsten sechs Jahre regiert. In der Stichwahl stehen sich Amtsinhaber Gerold Noerenberg (CSU) und Herausforderer Dr. Detlef Kröger (parteilos) gegenüber.

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  • Gerold Noerenberg will OB bleiben. . . Foto: CSU 1/2
    Gerold Noerenberg will OB bleiben. . . Foto: CSU
  • . . .Dr. Detlef Kröger will es werden. Foto: V. Könneke 2/2
    . . .Dr. Detlef Kröger will es werden. Foto: V. Könneke
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41 938 Neu-Ulmerinnen und Neu-Ulmer sind am Sonntag erneut an die Wahlurnen gerufen. Bei den Kommunalwahlen vor zwei Wochen standen anschließend zwar die Sitzverteilung im Stadtrat und die Namen der 44 Stadträtinnen und Stadträte fest, nicht aber der Name des künftigen Oberbürgermeisters. Keiner der drei Kandidaten konnte die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereinen. Der christsoziale Amtsinhaber Gerold Noerenberg lag mit 46 Prozent vorn, gefolgt vom parteilosen Unternehmensberater Dr. Detlef Kröger, der von einem Bündnis aus SPD, Grünen, FWG und FDP unterstützt wird, mit 41,4 Prozent. Der Optiker Stephan Salzmann (PRO) als Dritter im Bunde kam auf 12,5 Prozent.

Er kann als Drittplatzierter in der Stichwahl nicht mehr antreten. Die Wählervereinigung PRO hielt sich mit einer Wahlaussage zugunsten eines der beiden verbliebenen Kandidaten zurück. Salzmann selbst jedoch, der als Spitzenkandidat von PRO erstmals auch in den Stadtrat einzog, wirbt inzwischen für Noerenberg.

Die Wahlbeteiligung lag vor zwei Wochen nur bei 38 Prozent. Ob sie am Sonntag in der Stichwahl höher sein wird, vermag niemand abzuschätzen. 7384 Bürger haben zur Stichwahl Briefwahl beantragt, teilt die Stadtverwaltung mit - 58 weniger als bei der Kommunalwahl vor zwei Wochen. Obwohl sich die Zahl der Briefwähler im Vergleich zur Wahl vor sechs Jahren annähernd verdoppelt hatte, lag die Wahlbeteiligung insgesamt auf rekordverdächtig niedrigem Niveau.

Gerold Noerenberg war 2004 zum Nachfolger von Beate Merk, die ins bayerische Justizministerium wechselte, als Neu-Ulmer Oberbürgermeister gewählt worden. 2008 setzte er sich schon im ersten Wahlgang gegen die Kandidaten von SPD und Grünen, Karl-Martin Wöhner und Annette Neulist, durch. Um die Wahlchancen zu erhöhen und Noerenberg abzulösen, einigten sich SPD, Grüne, Freie Wähler und FDP diesmal auf einen gemeinsamen Kandidaten. Dr. Detlef Kröger ist politisch als Oberbürgermeister-Kandidat ein Quereinsteiger. Er wohnt im Landkreis Neu-Ulm und arbeitet als selbstständiger Unternehmensberater.

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