OB-Kandidat Czisch denkt an Donaufreizeitpark

Ein „Donaufreizeitpark Ulm/Neu-Ulm“ schwebt Gunter Czisch auf dem Gelände östlich des alten Donaubades am Wonnemar vor. Der OB-Kandidat: „Wir müssen einen Schritt weiter denken.“

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Seit der Nicht-Schwimmerbereich des Donaubads stillgelegt worden ist, dümpelt das Gelände – abgesehen vom Babybecken-Bereich – vor sich hin. Gewaltig Bewegung in die Sache gebracht haben jetzt die ehrgeizigen Pläne von Basketball Ulm/Neu-Ulm, auf dem Areal einen offenen Basketball-Campus zu schaffen. In die Diskussion eingeklinkt hat sich die um Zukunftsperspektiven ringende DLRG-Ortsgruppe, deren Vereinsgelände und Einsatzzentrale am nordöstlichen Zipfel des Geländes liegt (wir berichteten).

Gunter Czisch, Erster Bürgermeister und OB-Kandidat in Ulm, meldet sich nun zu Wort – mit dem bisher weitreichendsten Vorschlag. Es gelte außer den Nutzungen für Basketball und Lebensrettungsgesellschaft auch den dort beabsichtigten Platz für Wohnmobile in ein Gesamtkonzept miteinzubeziehen. Für den Wohnmobilplatz bereiten die Städte derzeit eine Ausschreibung vor. Er soll auf dem im Volksmund „Gold-Ochsen-Wiese“ – sie gehört aber gar nicht der Brauerei – genannten Gelände entstehen.

Man müsse jetzt weiterdenken, sagt Czisch. Er schlägt vor, „das gesamte Areal unter einem gemeinsamen Dach als Donaufreizeitpark der Städte Ulm und Neu-Ulm zu vereinen“. Die DLRG, die hohen Sanierungsbedarf hat, könne durch eine Standortgarantie unterstützt werden. „Sie braucht Entwicklungsmöglichkeiten für Gebäude und Einrichtungen“, wird Czisch in einer Mitteilung seiner Agentur zitiert.

Statt dem Nebeneinander der verschiedenen Aktivitäten und Beteiligten seien eine gemeinsame Weiterentwicklung und verstärkte Zusammenarbeit unterm Dach der Multifunktionshallen GmbH (sie ist für die Ratiopharm-Arena gegründet worden) wünschenswert, meint Czisch. Er ist neben dem Neu-Ulmer Stadtkämmerer Berthold Stier ehenamtlicher Geschäftsführer dieser stadtübergreifenden GmbH.

„Die Städte müssen die Weiterentwicklung dieses Geländes stärker als bisher in die Hand nehmen“, sagt Czisch. Sie müssten keineswegs alle Einrichtungen in einem Donaufreizeitpark selber betreiben, wenn Partner dies besser könnten. „Wir brauchen aber ein gemeinsames Leitbild und eine Perspektive als größte Freizeiteinrichtung in der Region.“ Nach einem Gespräch mit dem örtlichen DLRG-Vize Uwe Burgert und Einsatzleiter Thomas Biek sieht Czisch „gute Lösungsmöglichkeiten für die Hilfsorganisation, die bis zur finanziellen Unterstützung für die Modernisierung des Standorts an der Donau gehen“. hut

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