Neu-Ulm bald Energie-Modellregion?

Der stellvertretender Neu-Ulmer Landrat Bürzle denkt daran, die Lankreis-Partnerschaft Mansfeld-Südharz auch auf den Energiesektor auszuweiten.

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Die vor 26 Jahren im Zuge der deutschen Wiedervereinigung begründete Partnerschaft zwischen den Landkreisen Mansfeld-Südharz (vormals Hettstedt) in Sachsen-Anhalt und Neu-Ulm lebt, teilt das Landratsamt Neu-Ulm mit. Jüngster Beleg sei der Freundschaftsbesuch des Spielmannszuges aus Ziegelrode in Elchingen. Beim Jubiläumsfest anlässlich des 20-jährigen Bestehens der heimischen Jugendkapelle spielten die Gäste beim Freundschaftskonzert in der Mehrzweckhalle in Thalfingen und beim Festgottesdienst in der Klosterkirche Oberelchingen.

Verbandsbürgermeister Bernd Skrypek aus der Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra, die aus acht Mitgliedsgemeinden rund um die Lutherstadt Eisleben besteht, und der Neu-Ulmer Vize-Landrat Roland Bürzle nutzten die Gelegenheit zu einem Informationsaustausch. Beide kennen sich als Bürgermeisterkollegen und Fraktionsvorsitzende im jeweiligen Kreistag. Skrypek berichtete, dass der Landkreis Mansfeld-Südharz zu einer landesweiten Energie-Modellregion ernannt worden sei. Bei Mansfelder Grund-Helbra mit Benndorf handele es sich um die Kernkommune des Vorreiterprojekts. Die Gemeinde Benndorf entwickle sich mit Ideenreichtum und Innovationsbereitschaft vom Bergarbeiterdorf zum Energiemusterort. Schon heute CO2-neutral, nutze es alle Möglichkeiten der Energieeinsparung, Energieeffizienz und der erneuerbaren Energien. Dabei setze Benndorf auf dezentrale Lösungen, berichtete Skrypek. Mit seinen gut 2100 Einwohnern suche Benndorf die partnerschaftliche Vernetzung mit anderen Kommunen, wie sie die Bundesregierung wünsche. Roland Bürzle schwebt in diesem Zusammenhang eine vertiefende Kooperation des Landkreises Neu-Ulm mit seinen beiden Partnerkommunen Landkreis Mansfeld-Südharz und Prad in Südtirol vor. Alle drei Partner unternehmen seit einiger Zeit große Anstrengungen beim Klimaschutz und Energiesparen.

So ist der Landkreis Neu-Ulm zurzeit dabei, sein Klimaschutzkonzept umzusetzen. Zusammen mit der Stadt Weißenhorn wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die Energie des Müllkraftwerkes zu nutzen und mit der Abwärme eine Fernwärmeversorgung in der Fuggerstadt aufzubauen.

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