Nachgefragt: Rivoir: Weiter im Landtag für Ulm arbeiten

29,9 Prozent waren es für Martin Rivoir am Ende bei der OB-Wahl vom Sonntag. Wie geht es ihm damit? Er konzentriert sich auf seine Landtagsarbeit.

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Zwei Nächte drüber geschlafen: Wie tief sitzt die Enttäuschung über die verlorene Oberbürgermeister-Wahl noch?
MARTIN RIVOIR: Ich bin natürlich traurig, aber es geht weiter. Ich bin gerade auf dem Weg in den Landtag nach Stuttgart und mache dort meine Arbeit.

Erklärungen für den großen Abstand zu Mitbewerber Gunter Czisch?
RIVOIR: Es gibt keine Erklärungen. Es standen neben den anderen Kandidaten mit uns beiden zwei verschiedene Menschen zur Wahl. Und die Ulmer haben sich für einen dieser Menschen entschieden.

Was bedeutet das Ergebnis für den Stadtrat Rivoir?
RIVOIR: Nichts. Ich bleibe Stadtrat.

Was bedeutet das Ergebnis für den SPD-Landtagsabgeordneten Rivoir?
RIVOIR: Nichts.

Und mit Blick auf die Wahl im März?
RIVOIR: Nichts. Ich bin nominiert. Jetzt werden die Unterlagen eingereicht. Ich kämpfe für ein gutes Ergebnis als Landtagsabgeordneter für Ulm.

Also kein möglicher Wechsel von der Politik in die Wirtschaft zurück?
RIVOIR: Nein, ich bin Landtagsabgeordneter und will es bleiben.

Der Ulmer Rivoir bleibt Ulm erhalten?
RIVOIR: Ich bleibe Ulm erhalten. Als Mensch. Als Stadtrat. Als Landtagsabgeordneter, wenn ich wieder gewählt werde.

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