Nach Unfall: Bürgerdienste und Polizei diskutieren über stationäres Messgerät in Olgastraße

Wird jetzt endlich ein „Starenkasten“ in der Olgastraße installiert? Die Bürgerdienste sind mit der Polizei im Gespräch – nach einem weiteren schweren Unfall infolge Raserei. OB Gönner: Es muss was passieren.Mit einem Kommentar.

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Bis an diese Stelle, die Polizei nennt es „Endlage“, wurde der Radfahrer am Samstagabend geschleudert. Ein Auto, das auf der Olgastraße offenbar viel zu schnell unterwegs war, hatte den Radler erfasst und lebensgefährlich verletzt.  Foto: 
Er ist inzwischen außer Lebensgefahr, der 46-jährige Radfahrer, der am Samstagabend bei einem Unfall in der Olgastraße schwer verletzt wurde. Wie berichtet war er um 23.10 Uhr von der Salzstadelgasse über die Olgastraße gefahren, als er vom BMW eines 21-Jährigen erfasst und durch den Aufprall meterweit durch die Luft geschleudert wurde. Die Geschwindigkeit muss ein Gutachter noch berechnen. Aufgrund der 50 Meter langen Bremsspur schätzt die Polizei aber, dass der junge Autofahrer viel zu schnell unterwegs war.

Das Problem nächtlicher Rasereien mitten durch die Stadt, vor allem in der breiten Olgastraße, ist an höchster Stelle erkannt. Oberbürgermeister Ivo Gönner reagiert auf regelmäßig wiederkehrende Vorfälle und Unfälle mit keinerlei Verständnis: „Man kann nur versuchen, solche Verrückten zu stellen und sie durch Führerscheinentzug aus dem Verkehr zu ziehen. Aber es ist nun mal schwer, etwas gegen diejenigen auszurichten, bei denen nur ein Körperteil gut ausgebildet ist: der rechte Fuß.“ Gallig fügt der OB hinzu, es bestehe bei manchen Menschen eine Relation zwischen unteren und oberen Körperteilen: „Je mehr Fuß, desto weniger Hirn.“

Nach dem erneuten schweren Unfall infolge Raserei auf dem Altstadtring – Friedrich-Ebert-Straße, Olgastraße, Frauenstraße, Neue Straße (siehe Infokasten) – müssen nach den Worten Gönners konkrete Schritte unternommen werden. Eine Verengung der Olgastraße komme aus Sicht der städtischen Verkehrsplaner kaum in Frage. Nach dem Rückbau der Neuen Straße und dem derzeit laufenden Umbau der Karlstraße sei die Olgastraße mehr denn je ein Rückgrat des innerstädtischen Verkehrsnetzes in Ost-West-Richtung.

Die städtischen Bürgerdienste wollen nun gemeinsam mit der Polizei ernsthaft überlegen, an welcher Stelle die Stadt in der Olgastraße ein stationäres Messgerät aufstellen könnte. „Ich will noch nichts zusagen, aber wir haben das Problem bereits vergangene Woche angesprochen“, sagt Roland Häußler, der Chef der Bürgerdienste. Anlass war, dass sich immer wieder Anwohner und Stadträte über die Raserei auf dem Altstadtring beklagen und sei es schon allein über den Lärm aufgrund aufheulender Motoren von Autos und Motorrädern.

Vor gut einem Jahr hatten Überlegungen der Bürgerdienste „mit unseren Sicherheitspartnern“ (Häußler) zum Ergebnis geführt, dass die Stadt gar nichts unternahm. Argument: Wenn die Polizei mit dem Lasergerät „Verdächtige“ misst, spreche sich dies „in diesen Kreisen“ sehr schnell rum. Dennoch kontrolliert die Polizei mindestens einmal pro Woche bei Tag und Nacht die Autofahrer speziell auf dem Altstadtring, sagt Sprecher Wolfgang Jürgens. Hinzu kommt, dass der Streifendienst spontan Raser aus dem Verkehr zieht und die Polizei die Treffpunkte der „potenziellen Rennfahrer“ aufsucht. „Wir sprechen mit denen etwa, wenn der Lack glänzt, aber die Reifen abgefahren sind.“

Einmal im Monat, meist Samstagnacht, misst auch die Stadt die Geschwindigkeiten auf dem Altstadtring – bei insgesamt 500 Messpunkten in Ulm, sagt Häußler. Die Überschreitungsquote in der Olgastraße liege aber nur bei 1,5 Prozent. Seine Erklärung: „Wir haben wenig Deckung in der Olgastraße.“

Immer wieder Unfälle bei Autorennen in der Innenstadt

März 2011 Drei junge Autofahrer lieferten sich in der Friedrich-Ebert-Straße ein Autorennen. Eingangs Olgastraße kriegte ein 19-Jähriger die Kurve nicht, überfuhr die Tramtrasse und prallte frontal in das Auto einer 30-Jährigen. Beide wurden schwer verletzt.

Mai 2014 Auch bei diesem Unfall raste ein Fahranfänger samstagabends bei einem Autorennen auf der Friedrich-Ebert-Straße in der Rechtskurve vor dem Telekom-Gebäude in ein unbeteiligtes Auto des Gegenverkehrs. Der Golffahrer wurde verletzt.

Oktober 2014 Dieser Unfall wieder in derselben Kurve während eines Rennens ging glimpflicher ab: Der 18-jährige Fahrer eines Mercedes prallte gegen den Randstein und ruinierte beide Achsen. Die Insassen blieben unverletzt. Die Polizei suchte Zeugen.

Ein Kommentar von Carolin Stüwe: Nachts Tempo 30

Es muss was passieren, damit nichts mehr passiert. Noch hat Oberbürgermeister Ivo Gönner das Sagen und hoffentlich Einfluss auf seine Verkehrsbehörde und die so genannten Sicherheitspartner der Stadt, die Polizei. Gegen Raserei auf breiten Innenstadtstraßen, wobei es immer wieder zu schweren Unfällen mit unbeteiligten Menschen kommt, helfen vorerst nur Geschwindigkeitsmessungen.

Da die Olgastraße in jeder Hinsicht sehr übersichtlich und ein Messwagen schlecht zu verstecken ist, muss eben besser gestern als morgen ein stationäres Messgerät her. Und das sollte die meiste Zeit „scharf“, also mit laufender Kamera ausgestattet, sein. Die Ausweich-Rennstrecken dürften der Polizei bekannt sein.

Die Olgastraße zurückzubauen, während dies gerade auf der Frauen- und in der Karlstraße passiert, ist dem Berufsverkehr kaum zuzumuten. Ein Unding ist es aber, dass nachts gerade auf der Olgastraße die Ampeln ausgeschaltet sind.

Deshalb bleibt als langfristige Lösung nur, nachts Tempo 30 einzuführen, wie es bereits auf anderen Durchfahrtsstraßen der Fall ist. Nachts sind keine Pendler unterwegs, die dann gleich Widerspruch einlegen würden. Aber nachts wollen Anlieger unter anderem in Olga- und Frauenstraße schlafen. Lärm macht krank. Es kann nicht sein, dass ein paar Halbstarke einen ganzen Straßenzug tyrannisieren. Es muss was passieren, aber rasend schnell.

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Kommentare

09.08.2015 22:48 Uhr

Antwort auf „wie schon geschrieben...nachts die Ampelanlagen komplett eingeschaltet lassen”

Ich hatte soeben (ca. 21:35 Uhr) meinen sonntagabentlichen Adrenalinkick auf meiner Fahrt durch die Olgastrasse vom Bahnhof in Richtung Frauenstrasse.
Zugegebenermassen fuhr ich etwa Tempo 60 und wurde kurz vor der 'Olga' von einem etwas jüngeren, denkbefreiten Herren mit geschätzten 90 km/h, es mögen auch mehr gewesen sein, überholt.
Wir bogen beide, nachdem er sich sehr forsch vor mir rechts eingeordnet hat, in die Frauenstrasse ab.
Ein Tritt seinerseits auf das Gaspedal und auf Höhe der Lichtburg dürfte er auch schon wieder 70 Sachen draufgehabt haben. Dass die Ampel an der Einmündung Rosengasse rot zeigte, war kein Hinderungsgrund, als er sie überfuhr.
Das rote Lichtsignal war wohl eher nur ein Vorschlag. Also ist der Vorschlag, die Lichtzeichenanlagen rund um die Uhr eingeschaltet zu lassen wohl eher eine Nullnummer.

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06.08.2015 13:16 Uhr

Antwort auf „Es wird sich nichts ändern...”

Herr Dombrowski, ihren Kommentar könnte man so verstehen, dass Sie generell von der Schuld des Autofahrers ausgehen und Radfahrer stets unschuldig sind?

Wenn vor Gericht nachgewiesen wird, dass "[d]as überwiegende Verschulden [...] am Radfahrer [liegt ].", dann sollte der wohl auch belangt werden, und nicht derjenige, der nachgewiesenermaßen eben NICHT die Hauptschuld am Unfall trägt, oder?

Daraus abzuleiten, dass dies in diesem Fall auch "garantiert" so sein wird, ist unredlich. Sie unterstellen damit, dass Autofahrer durch Gutachter und Justiz stets gedeckt würden und Radfahrer benachteiligende Gutachten erstellt würden. Eine - für mich - unhaltbare Verschwörungstheorie.

Ob Sie auch so denken würden, wenn Sie mit Ihrem Hybridauto einen Fußgänger umgefahren haben, der Ihr gerade im E-Betrieb fahrendes Hybridauto nicht sich nähern hörte und deshalb unverhofft vor dasselbe trat, um eine Straße zu queren? Da Sie sich als gelassener Autofahrer ja vorbildlich stets an die Geschwindigkeitsbeschränkung halten, fällt bei Ihnen sogar der Vorwurf überhöhter Geschwindigkeit weg und der Gutachter wird bestätigen, dass Sie trotz Einhaltens der vorgegebenen Höchstgeschwindigkeit keine Chance hatten, den Unfall zu vermeiden...eine Ungerechtigkeit sondergleichen! Verknackt stets den Autofahrer!

Generell gilt, dass alle im Verkehr kooperieren müssen. Ein Fußgänger oder Radfahrer sollte die Fahrbahn eben nur queren, wenn dies gefahrlos möglich ist (dazu schaut man, ob und in welcher Geschwindigkeit sich Fahrzeuge nähern und ob man überhaupt einen ausreichend großen Bereich der Fahrbahn überblicken kann). Idealerweise nutzt man bereitgestellte Querungshilfen (Fußgängerüberwege, ggf. auch mit Lichtsignalanlage). Allzuoft beherzigen das leider viele nicht. Auch der Fußgäner und Radfahrer spart gerne mal hier und da eine Sekunde Zeit und riskiert dafür mehr als nötig. Und mancher verschätzt sich einfach nur, ganz ohne böse Absicht, wie vermutlich dieser ältere Herr in dem von Ihnen verlinkten Artikel.

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06.08.2015 09:07 Uhr

Freunde und Helfer ...

In Ulm geht die Polizei mit "gutem Beispiel" voran. So habe ich neulich allein auf der Strecke vom Haus der Begegnung bis zum Rathaus (ich fuhr ca. 40 km/h schnell, erlaubt sind 20 km/h) gegenüber einem Streifenwagen gut 200 m verloren. D.h. der Streifenwagen muss ziemlich flott (70-80 km/h) drauf gehabt haben. Auf Höhe des Rathauses angekommen, war der Streifenwagen schon in den Neuen Bau abgebogen...
Als ich am Neuen Bau durch's Tor geschaut hab, war der Streifenwagen schon abgestellt und die Beamten von "mein Freund dir helf ich gleich" saßen vermutlich schon am Schreibtisch. Wohlgemerkt: von "Einsatz" und "Blaulicht" keine Spur!
Dies fand etwa um 16 Uhr zur "rush hour" statt. Es gibt also auch verbeamtete "Vollpfosten".

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06.08.2015 08:49 Uhr

Antwort auf „Fahrerlaubnis für junge Leute unter 24 auf eine Pkw-Leistung von 100 kw (136 PS)...

136 PS ? Als ob man mit 90, 100 oder 136 PS keine 180 km/h innerorts fahren könnte. Ernst gemeint kann nur eine Beschränkung auf < 50PS sein. Z.B. VW Käfer 1200, 34 PS.

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05.08.2015 08:09 Uhr

Es wird sich nichts ändern...

Macht Euch doch keine Hoffnung, dass sich da irgendwas ändern wird.

Die Geschichte wird garantiert so enden wie unlängst geschehen:
Ein Gutachter wird nachweisen, dass der Radfahrer zu langsam war und der Unfall selbst bei Tempo 50 nicht zu verhindern war. Schlussendlich muss der Radfahrer noch für den entstandenen Schaden am Auto haften.

Siehe Gerichtsurteil vom 16.03.2015
http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/Witwe-zahlt-nach-toedlichem-Unfall;art4329,3112266

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04.08.2015 21:49 Uhr

Antwort auf „Mitschuld der Stadt.”

So ein Blödsinn, es gibt genug Gesetze die das verbieten. Warum noch mehr!!! Für Dummheit kann auch die Stadt nichts, vor allem nicht Personen die bei der Stadt angestellt sind. Lasst da mal die Kirche im Dorf. Kein wunder gab es fast ein Schaukelverbot am Schwörmontag, wenn ich hier so Hirnrissige Kommentare lese.
Aber ist immer schön auf andere zu schieben, denn das ist einfach. Aber auch Fahrradfahren meinen sie haben das Narrenrecht.

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04.08.2015 21:05 Uhr

Mitschuld der Stadt.

Der zentrale Aufgabenbereich des Ordnungsamtes ist das Einhalten der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Insbesondere um die allgemeine Gefahrenabwehr aufrecht zu erhalten.
Dies beinhaltet auch die 'Verkehrssicherungspflicht'(Winterdienst, Sicherung von Baustellen usw.) der Kommune.
Die Tatsache, dass illegale Strassenrennen auf dem Innenstadtring ausgetragen ist schon lange bekannt.
Somit war dieser Unfall voraussehbar und durch geeignete Massnahmen auch vermeidbar.
Daraus folgt im Umkehrschluss, dass die Stadt Ulm resp. das Ordnungsamt den Ihr/Ihm auferlegten Dienstobliegenheiten nicht nachkommt.
Woraus sich eine Mitschuld der Ordnungsbehörde an diesem Unfall, durch Unterlassung ableiten lässt.
Hoffentlich hat der Radfahrer einen guten Anwalt, der auch auf diese Idee kommt, und der Stadt mit den §§ 823 ff. BGB an den Karren fährt.

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04.08.2015 20:15 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „und die Polizei ...””

"Wenn die Vollpfosten nachts einen Streifenwagen sehen, fahren die sowieso langsam, da hat "Präsenz" überhaupt keinen Sinn."

Mitte der 90er war ich auch so ein "Vollpfosten" und möchte kurz erzählen, wie es mir und unserer "Vollpfostenclique" damals mit der Polizei erging:
Ort der dieser Geschehnisse war eine westdeutsche Kreisstadt mit wunderschöner Altstadt und einem vierspurigem Innenstadtring drum herum (vierspurig heißt je zwei Fahrstreifen in beiden Fahrtrichtungen). Davon abzweigend gab es eine lange, schnurgerade Ausfallstraße mit je einer Fahrspur pro Richtung und (wichtig!) einer Tankstelle am Ortsrand. Wir "Vollpfosten" hingen des Nachts in unserer Stammdiskothek ab und fuhren stets nach deren Schließung (4 Uhr) über den Innenstadtring und der Ausfallstraße zu besagter Tankstelle, um dort noch einen Kaffee zu schlürfen. Der Weg von der Diskothek zur Tankstelle war immer unsere Rennstrecke, mit einer mittleren Geschwindigkeit von etwa 120 km/h (Innenstadt!).
Die Polizei kannte natürlich jeden von uns, auch unsere Fahrzeuge, das Fahrtziel und die Uhrzeit unserer "Kaffeefahrten". Sie warteten regelmäßig nicht weit entfernt von der Diskothek auf uns und schlossen sich dann mit Blaulicht unserer Fahrt an. Ihr Ziel war es, in der Ausfallstraße den Vordersten von uns anzuhalten. Gelang es ihnen nicht, folgten sie uns bis zur Tankstelle. Manchmal warteten sie auch irgendwo am Straßenrand der Ausfallstraße auf uns und winkten den ersten von uns heraus. Wurde einer von uns angehalten, egal wie und wo, passierte immer dasselbe: Fahrzeugschein-, Führerschein- und Verbandskastenkontrolle, danach ein Händedruck und Verabschiedung mit Worten wie "Bis morgen, dann" oder "Sagen Sie Ihrem Kumpel Michael, daß wir ihn morgen rauswinken". Alkoholkontrolle? Nie! Besoffen gefahren? Upps, ja, des Öfteren (zumindest wir). Die härteste Strafe, die ich in diesem Zusammenhang je bekam, waren 20 DM Verwarnungsgeld für "falsches Abbiegen", weil ich von der rechten Geradeaus-Spur des Innenstadtrings nach rechts in die Ausfallstraße abbog und nicht die Rechtsabbiege-Spur benutzte (ich war zu schnell für den kleineren Radius).
Der Polizei war nicht entgangen, daß ich ziemlich nach Alkohol roch, aber nachgefragt wurde nicht, statt dessen war der freundliche Kommentar der Polizei zum verhängten Verwarnungsgeld: "Betrachten Sie es als Studenten-Tarif" (mit Schultern-Klopfen).
Wir "Vollpfosten" hatten damals mehr Glück als Verstand, es gab nie einen Unfall und nie einen Personenschaden. Und auch nie einen eingezogenen Führerschein. Aus heutiger Sicht finde ich es unverantwortlich, wie wir uns verhalten hatten. Wenn ich mir vorstelle, daß mein Sohn (heute 11 Jahre jung) zu dieser Zeit auf dieser Strecke mit dem Fahrrad unterwegs gewesen sei, wird mir ganz flau im Magen und ich danke Gott dafür, daß damals niemand wegen uns zu Schaden kam. Trotzdem schäme ich mich dafür, mich so unverantwortlich verhalten zu haben.

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04.08.2015 15:48 Uhr

Antwort auf „Antwort auf „wie schon geschrieben...””

ich als Radfahrer und Autofahrer mit einem Kind an Bord bin über jeden Blitzerkasten froh, den die Stadt zusätzlich aufstellt

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04.08.2015 12:51 Uhr

den impotenten Jungs sollten die Waffen abgenommen werden

"(...) Wird die Absicht, ein unerlaubtes Straßenrennen durchzuführen, den Behörden vorab bekannt, können die Kraftfahrzeuge der Teilnehmer zum Zwecke der Gefahrenabwehr nach den Polizeigesetzen der Länder sichergestellt werden (...)"

https://de.wikipedia.org/wiki/Illegales_Stra%C3%9Fenrennen

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04.08.2015 12:43 Uhr

warum ist Ulm für diese Autorennen so attraktiv?

so so, vor einem Jahr haben die Überlegungen dazu geführt, daß die Stadt GAR NICHTS unternahm.
Und nun " wir haben das Problem bereits vergangene Woche angesprochen“, sagt Roland Häußler, der Chef der Bürgerdienste!
WOW ... schon vergangene Woche! Wohnt eigentlich irgendeiner der Stadtbeamten in der Innenstadt? Scheinbar nicht! Diese Autorennen nerven seit langem regelmäßig die Innenstadtbewohner und auch die Besucher! Man kann nicht mal mehr in Ruhe irgendwo im Straßencafe sitzen, ohne von diesem impotenten Imponiergehabe genervt zu werden. Die sogenannte "Aufenthaltsqualität" in dieser Stadt geht in der Nähe dieser Rennstrecken gegen NULL!

Warum ist Ulm für diese hirnlosen Spinner eigentlich so interessant?
Ist die Überwachung hier zu lax?
Sind die Sanktionen nicht hart genug?

möglich wäre da ja einiges:
"(...) Neben Bußgeld, Strafe und Punkten drohen auch verwaltungsbehördliche Sanktionen. ... vom Teilnehmer an einem Rennen die Vorlage eines medizinisch-psychologischen Gutachtens (MPU) auch dann zu verlangen, wenn dessen Punktelimit noch nicht erreicht ist.

Die Teilnahme an verbotenen Straßenrennen lässt nach der Rechtsprechung nämlich darauf schließen, dass der Kraftfahrzeugführer sowohl sein Fahrzeug als auch die Straße zweckentfremdet benutzt und dabei Leib und Leben anderer Verkehrsteilnehmer in ganz erheblichem Maße in Gefahr bringt (...)"

https://de.wikipedia.org/wiki/Illegales_Stra%C3%9Fenrennen
....

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04.08.2015 12:21 Uhr

Fahrerlaubnis für junge Leute unter 24 auf eine Pkw-Leistung von 100 kw (136 PS) beschränken

"(...) Düsseldorf. Das Schicksal des 26-jährigen Radfahrers, der in Köln bei einem illegalen Autorennen ums Leben gekommen ist, hat heftige Reaktionen ausgelöst. ...

In Köln sei das schon der dritte Unfall dieser Art mit drei Toten. DPolG-Landeschef Erich Rettinghaus will, dass die Fahrerlaubnis für junge Leute unter 24 auf eine Pkw-Leistung von 100 kw (136 PS) beschränkt wird.

Die bestehenden Sanktionen reichten offenbar nicht aus. (...)"

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/koeln-autorennen-mit-geliehenen-wagen-aid-1.5239340
...

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04.08.2015 11:08 Uhr

Der übliche Grüne SWP Kommentar

Man wir bei der SWP wohl erst zufrieden sein, wenn in der kompletten Innenstadt Tempo 30 gilt. Reflexartig wird bei jedem Anlass Tempo 30 gefordert. Hier sollen wieder alle Autofahrer unter einigen rasenden Idioten leiden. Obwohl in der Olgastr. Tempo 50 gilt, rasen Manche mit 100 durch, um ihr Rennen zu fahren. Warum glaubt hier irgendjemand, dass sich das wegen einem Tempo 30 Schild ändern wird. Diese Leute halten sich nicht an Tempo 30 genausowenig wie an Tempo 50. Der 21 jährige Raser gehört wegen schwerer Körperverletzung ins Gefängnis. Aluch als Abschreckung für andere Raser.

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04.08.2015 11:06 Uhr

Dauerhafte Radarkontrolle,

dazu entsprechende sofortige Busgeldverfahren - Strafverfahren durchsetzen. Sofortiger Führerscheinentzug neben anderen Erziehungsmaßnahmen.

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04.08.2015 10:59 Uhr

Antwort auf „wie schon geschrieben...”

...Bürgerdienste und Polizei diskutieren über einen Starenkasten??? Wieso muss dies noch diskutiert werden? Wie viele, meist unschuldige, müssen noch schwer, lebensgefährlich verletzt werden oder gar sterben?? Wie kann es sein, dass die Stadt Ulm dieses Problem nicht in den Griff bekommt? Ach ja, es muss zunächst viele Monate bzw. Jahre abgewartet und diskutiert werden! In der Zinglerstraße wird mittlerweile (nach 22.00 Uhr) schön langsam gefahren. Warum wohl?
Minimum 3 Starenkästen in der Olgastraße! Vielleicht rettet dies dem nächsten das Leben!!!
Oder geht es wieder um Einsparungen?

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04.08.2015 08:45 Uhr

Antwort auf „und die Polizei ...”

Was soll ein Blitzer in der Olgastr. mit Gängelei zu tun haben?
Wenn die Vollpfosten nachts einen Streifenwagen sehen, fahren die sowieso langsam, da hat "Präsenz" überhaupt keinen Sinn. In der Zinglerstr. wird schön langsam gefahren, warum wohl?
Es geht darum die Raserei auf dem Altstadtring endlich zu unterbinden. Anscheinend muss erst jemand sterben damit massiv durchgegriffen wird...

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04.08.2015 07:24 Uhr

und die Polizei ...

sollte mal präsent sein!!! Und nicht am Eselsberg Autos verfolgen um einen Verbandskasten zu kontrollieren. Aber klar das ist einfacher, und man muss nicht mit gegenwehr rechnen.
Egal wann ich in der Innenstadt Abends unterwegs bin, man sieht immer einen Spinner, Aber die Herren in Blau, sind wohl Sehbehindert in der Sache.
Aber klar, stellt noch mehr Blitzer auf, und gängelt auch noch den Rest aller Fahrzeughalter. Hier geht es nicht um die mal 60 ind der Stadt fahren, nein die über 100 drauf haben.

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04.08.2015 06:15 Uhr

wie schon geschrieben...

nachts die Ampelanlagen komplett eingeschaltet lassen con der Friedrich-Ebert-Straße bis runter zum Willy-Brandt-Platz, eventuell auch noch in der südlichen Frauenstraße nach dem Umbau dort.
Dann hat das Klein-Schwänzchen-Imponiergehabe dort ein Ende.

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