Nach dem Amok-Alarm: Schüler fühlen sich gut betreut

Die Friedrich-List Schule startet mit Aufarbeitungsgesprächen in den Tag nach dem Amokalarm.

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Am Tag nach dem Amok-Alarm ist an der Friedrich-List-Schule vom Ausnahmezustand am Dienstag nicht viel zu spüren. Im Unterricht jedoch ist das Thema präsent. Die Lehrer betreuten die Schüler gut, so die einheitliche Meinung der jungen Erwachsenen.

Für Patrick Meyer war die Situation, nachdem der Alarm ausgelöst wurde, „ungewiss“. Er hatte in den ersten Stunden Angst. Am Mittwoch fühlte er sich jedoch normal. Gut fand der 19-Jährige, dass sein Deutschlehrer mit der Klasse darüber gesprochen hat, was in einem solchen Notfall zu tun ist. Auch Seelsorge sei angeboten worden. „Die Lehrer kümmern sich gut um uns“, sagt Meyer.

Im Gegensatz zu ihm empfand Sarah Roch die Situation am Dienstag als weniger schlimm. Die 18-Jährige hat bereits vor zwei Jahren einen Fehlalarm miterlebt. Für die Achtklässer sei es aber „bestimmt hart“ gewesen. „Sie waren ja gestern das erste Mal an der Schule“, sagt Sarah Roch.

Anna Forster ist zwar nicht erst seit gestern auf der Friedrich-List-Schule, ist aber trotzdem froh, nicht dabei gewesen zu sein. Zumal sie den Fehlalarm im Jahr 2015 miterlebt hat.

Im verbarrikadierten Klassenzimmer saß am Dienstag der Wirtschaftsschüler Mikael Öztürk (19). Am Mittwoch sei er zwar mit einem guten Gefühl zur Schule gegangen. Die Situation während des Alarms sei angespannt gewesen. Auch sein Lehrer habe die Lage als ernst eingeschätzt. Da das Sicherheitssystem eine Woche vor Schulbeginn gecheckt wurde, wie der Lehrer seinen Schülern zu Beginn der Schulstunde erzählt.

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