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    Spielte zum Auftakt und setzte den Schlusspunkt unter die Schwörfeier: die Stadtkapelle mit Dirigent Franco Hänle. Am Schwörmontag schaffa? Ein"No go", also omeglich. Die Firma"ott cucina" erklärte es den Kunden mit einem Schild an der Eingangstür. Fotos: Volkmar Könneke/Birgit Eberle
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Die Stadtkapelle spielte

Weil er am Schwörmontag nur alle vier Jahre aufgeführt wird, stößt der Bindertanz auf besonderes Augenmerk. Ein wenig untergegangen ist in der Marschmusik der die Küfer anführenden Stadtsoldaten, dass es die Stadtkapelle Ulm war, die unter Leitung Franco Hänles den musikalischen Rahmen der Schwörfeier setzte. Dies - und passend zum Startschuss der Olympischen Spiele in London in dieser Woche - durch die"Olympic Fanfare" von John Williams und den"Königsmarsch" von Richard Strauss zum Auftakt und"Arabesque" von Samuel R. Hazo zum Finale.

Richtige Ulmer

Kann man als Ulmer am Schwörmontag was falsch machen? Man kann. Zum Beispiel arbeiten. Als"richtige Ulmer" bekannten sich die"ott cucina"- Mitarbeiter auf dem Geschlossen-Schild am Eingang des Geschäfts in der Donaustraße (siehe oben).

700 Stimmzettel weniger

Die Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH (UNT) rätselt über die Gründe: Bei der Abstimmung über das beste Themenschiff beim Nabada machten in diesem Jahr nur 1333 mit - 700 weniger als im Vorjahr. Den Einbruch kam sich UNT-Geschäftsführer Wolfgang Dietrich nicht so richtig erklären. Er mutmaßt, dass die träge Donau die Ursache dafür gewesen sein könnte. Vielleicht haben viele Zuschauer tatsächlich nicht alle Schiffe sehen können? Wie gestern berichtet, war das Nabada in diesem Jahr besonders kurios: Zuweilen schwammen die Schiffe auch wieder flussaufwärts, so dass die Zuschauer zwar ein Na- und Naufbada verfolgen konnten, abervielleicht nicht alle Boote gesehen haben. Das allererste Themenschiff war auch schon der spätere Sieger, was den Erfolg der Ulmer Justizvollzugsanstalt mit ihrer Idee"Goldesel Deutschland" ganz gewiss nicht schmälert. Das Schiff zählte wirklich zu den besten.

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