Mysteriöser Tod: Noch keine Hinweise

Der 48-jährige Mann, der am Dienstagmorgen tot in der Kleinen Donau gefunden wurde, lebte alleine. Er war geschieden und hatte zwei Kinder.

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Noch hat die Polizei keine Hinweise, die ihre Ermittlungen in dem mysteriösen Todesfall weiterbringen würde. Zwar haben sich einige Zeugen gemeldet, Substanzielles aber hatten sie offenbar nicht beizutragen. So versucht die Polizei nach wie vor die Abendgestaltung des Mannes nachzuvollziehen. Wie berichtet, war er in der Nacht nach Schwörmontag in Neu-Ulm etwa fünf Meter tief von der Mauer in die Kleine Donau gefallen und ertrunken.

Wie die Polizei mitteilt, war in jener Nacht an der Stelle nach der Inselbrücke auf Neu-Ulmer Seite viel los. Sie erhofft sich von Zeugenaussagen ein klareres Bild zu bekommen. Noch aber gebe es wenig Personen, die sich bei der Polizei melden würden."Da war ein großes Remmidemmi. Eigentlich müssten viele Menschen etwas gesehen haben", sagt Kripo-Chef Jürgen Schweizer, der auf noch mehr Hinweise hofft.

Der 48-jährige Mann lebte in Ludwigsfeld, war geschieden und hatte zwei Kinder. Ob er in der Nacht alkoholisiert war, soll ein Bluttest erbringen. Allerdings dauere eine solche Untersuchung bei Leichenblut deutlich länger als sonst, teilte die Polizei gestern mit.

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