Mordprozess gegen 16-Jährigen unterbrochen

Am zweiten Verhandlungstag ist der Mordprozess gegen einen 16-jährigen Angeklagten unterbrochen worden. Grund sind gesundheitliche Probleme.

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Das Landgericht in Ulm.  Foto: 

Am zweiten Verhandlungstag ist der Mordprozess gegen einen 16-jährigen Angeklagten unterbrochen und auf den 12. Dezember verschoben worden. Wie einer Mitteilung des Landgerichts zu entnehmen ist, bestand offenbar die Sorge, dass der junge Mann aus gesundheitlichen Gründen dem Fortlauf des Prozesses nicht folgen könnte, weshalb er zur medizinischen Abklärung an einen Arzt überwiesen wurde. Dem 16-Jährigen wird vorgeworfen, Ende Mai einen 64-jährigen Mann in dessen Wohnung an der Schillerstraße mit zahlreichen Messerstichen getötet zu haben.

Auftakt zu dem wegen der Minderjährigkeit des Angeklagten unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführten Prozesses war Ende November mit der Verlesung der Anklage. Am Dienstag hatte der junge Mann Gelegenheit, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Nach Informationen der SÜDWEST PRESSE hatte das Gericht aber Zweifel über die Verhandlungsfähigkeit des Angeklagten, weshalb der Prozess unterbrochen wurde. Er soll, die Genesung des jungen Mannes vorausgesetzt, am 12. Dezember fortgesetzt werden.

Ob sich der Angeklagte überhaupt äußert, und wenn ja in welcher Richtung, ist nicht bekannt. Wie berichtet geht die Anklage davon aus, dass der 16-Jährige wegen seiner Abneigung gegenüber Homosexuellen den deutlich älteren alleinstehenden Mann getötet hat.

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