Modebewusst mit dem Trolley über den Markt

|
Vorherige Inhalte
  • Der Kolumbianer Juan Carlos Quintana kauft auf dem Wochenmarkt ein und mag nicht alles tragen. Er hat seinen Shopper geschenkt bekommen. „Ich bin früher mit dem Rücksack zu Einkaufen, da hat mir danach der Rücken weh getan.“ Foto: Beate Storz Foto: sto 1/6
    Der Kolumbianer Juan Carlos Quintana kauft auf dem Wochenmarkt ein und mag nicht alles tragen. Er hat seinen Shopper geschenkt bekommen. „Ich bin früher mit dem Rücksack zu Einkaufen, da hat mir danach der Rücken weh getan.“ Foto: Beate Storz Foto: sto Foto: 
  • Constanze Muranyi und ihre fünfjährige Tochter Eva schlendern ebenfalls mit Trolley über dem Wochenmarkt. „Früher habe ich alles in den Kinderwagen gelegt, jetzt ist die Eva raus gewachsen, also landen die Einkäufe im Trolley, sozusagen als Kinderwagenersatz.“ 2/6
    Constanze Muranyi und ihre fünfjährige Tochter Eva schlendern ebenfalls mit Trolley über dem Wochenmarkt. „Früher habe ich alles in den Kinderwagen gelegt, jetzt ist die Eva raus gewachsen, also landen die Einkäufe im Trolley, sozusagen als Kinderwagenersatz.“ Foto: 
  • Trolley-4 Hilde und Birgit Theisges treffen sich öfters zum Einkaufen in Ulm „Ich hatte zuerst den Trolley und fand ihn so gut, dass ich meiner Mutter auch so einen besorgt habe“, erzählt Birgit Theisges. Ihr Trolley ist komplett isoliert und lässt sich zusammenbauen. 3/6
    Trolley-4 Hilde und Birgit Theisges treffen sich öfters zum Einkaufen in Ulm „Ich hatte zuerst den Trolley und fand ihn so gut, dass ich meiner Mutter auch so einen besorgt habe“, erzählt Birgit Theisges. Ihr Trolley ist komplett isoliert und lässt sich zusammenbauen. Foto: 
  • Der Kolumbianer Juan Carlos Quintana (links) kauft auf dem Wochenmarkt ein und mag nicht alles tragen. Er hat seinen Shopper geschenkt bekommen. „Ich bin früher mit dem Rucksack zum Einkaufen, da hat mir danach der Rücken weh getan.“ Hilde und Birgit Theisges (ganz oben) treffen sich öfters zum Einkaufen in Ulm „Ich hatte zuerst den Trolley und fand ihn so gut, dass ich meiner Mutter auch so einen besorgt habe“, erzählt Birgit Theisges. Constanze Muranyi und ihre fünfjährige Tochter Eva (darunter) schlendern ebenfalls mit Trolley über den Wochenmarkt. Der schwarze Hydro-Shopper (unten links) hat sogar eine integrierte Kühltasche. 4/6
    Der Kolumbianer Juan Carlos Quintana (links) kauft auf dem Wochenmarkt ein und mag nicht alles tragen. Er hat seinen Shopper geschenkt bekommen. „Ich bin früher mit dem Rucksack zum Einkaufen, da hat mir danach der Rücken weh getan.“ Hilde und Birgit Theisges (ganz oben) treffen sich öfters zum Einkaufen in Ulm „Ich hatte zuerst den Trolley und fand ihn so gut, dass ich meiner Mutter auch so einen besorgt habe“, erzählt Birgit Theisges. Constanze Muranyi und ihre fünfjährige Tochter Eva (darunter) schlendern ebenfalls mit Trolley über den Wochenmarkt. Der schwarze Hydro-Shopper (unten links) hat sogar eine integrierte Kühltasche. Foto: 
  • Bei diesem Druck sieht man gleich, was hineingehört. 5/6
    Bei diesem Druck sieht man gleich, was hineingehört. Foto: 
  • Der schwarze Hydro-Shopper mit integrierter Kühltasche kostet 129 Euro. 6/6
    Der schwarze Hydro-Shopper mit integrierter Kühltasche kostet 129 Euro. Foto: 
Nächste Inhalte

Der Einkaufswagen zum Nachziehen sei absoluter Oma-Kram oder eine Mode der Vor-Wendezeit? Ganz und gar nicht! Denn ein Trolley, auch genannt Shopper“, ist heute meist fetzig gestylt und technisch verbessert worden. Die Kinderwagenräder und das braune Leder sind weitgehend verschwunden, und man sagt auch nicht mehr „Nachziehwägele“ dazu.

Aber sie sind nach wie vor sehr praktisch, wenn man beispielsweise frische regionale und vor allem schwere Produkte wie Kartoffeln auf dem Wochenmarkt einkauft. Vor allem aber muss man sich nicht mehr schämen, sondern man will den schicken Trolley sogar zeigen. Denn aus dem Nutzgerät ist inzwischen ein Lifestyleaccessoire für Modebewusste geworden.

Ein Gang über den Wochenmarkt, mittwochs oder samstagmorgens zeigt: Die Vielfalt ist groß, das Transportvolumen auch. Das Design ist teilweise sogar richtig gewagt, von wegen langweilig und altbacken! Es gibt bunte Trolleys, einfarbige, manche sind mit netten Motiven bedruckt, andere sogar mit Botschaften. Mit unterschiedlichen Griffen und verschiedenen großen Rädern, die weitgehend geräuschlos über den Asphalt rollen und breit genug sind, um nicht in der Straßenbahnschiene hängenzubleiben. Unterdessen gibt es sogar den Trolley, der Treppen überwinden kann.

Ein Spaziergang über den Wochenmarkt ist wie ein Schaulaufen der aktuellen Modelle. Wer noch keinen hat, der kann ja schnell mal zum Abt rein und sich einen Trolley holen. Preislich ist alles möglich, je nach Wunsch und Anforderung. Das 25-Euro-Ikea-Modell sieht eben so aus wie ein 25-Euro-Ikea-Modell. Das Kaufhaus Abt bietet Trolleys für bis zu 300 Euro an. Das sind durchgestylte Einzelstücke und überdies sind sie hochstabil.

Im Gegensatz zu Omas Wägele lassen sich moderne Qualitäts-Shopper zusammenklappen, man kann die Taschen entfernen und das Gestell für einen anderweitigen Transport benutzen, etwa von Getränkekisten. Je nach Modell können mit einem Shopper zwischen 30 und 50 Kilo transportiert werden. Einige Modelle kann man sogar an das Fahrrad anhängen. Dazu benötigt man allerdings extra Zubehör.

„Manchmal verkaufen sich die Fahrzeuge wie warme Semmeln und dann sind sie alle weg. Vor allem samstags verkaufen wir viele Einkaufswagen“, weiß Tobias Grünvogel, der Abteilungsleiter Saison bei Abt. Dort gibt es hauptsächlich Trolleys der schleswig-holsteinischen Firma Andersen. Diese Einkaufswagen werden komplett in Deutschland hergestellt, quasi in handwerklicher Manufaktur. Deshalb sind auch so individuelle Stylings aus Segeltuch möglich. Das ist ein besonders wasser- und winddichtes Material, das mit verschiedenen Motiven bedruckt wird.

Ebenfalls hochpreisig und stabil sind Trolleys, deren Tasche aus demselben Material wie Lastwagenplanen hergestellt werden. „Die sind absolut unverwüstlich“, weiß Grünvogel. Der Nachteil eines teuren und sehr dauerhaften Produktes ist allerdings, dass er im Widerspruch zur schnelllebigen Mode steht.

Und noch etwas kommt dazu: Ein toller Trolley lockt natürlich auch Langfinger an. Denn: Passionierte Trolleyzieher werden bestätigen, dass man mit dem Gefährt nicht in jedes Ladengeschäft reinkommt, etwa weil es Treppen gibt oder weil der Laden sehr klein ist.

Und noch etwas werden Trolley-Neulinge erleben: Gerade in großen Kaufhäusern sind sie der Liebling des Ladendetektivs. Dessen Neugierde, was denn so alles in den Taschen stecken könnte, ist oft sehr groß.

Individualität Wer sich partout nicht damit anfreunden kann, welche Gestellfarbe der Hersteller mit welchem Taschendesign und welchen Rädern kombiniert, kann sich seinen Trolley auch selbst zusammenstellen. Innerhalb des Portfolios eines Herstellers sind die Teile untereinander kombinierbar. Beim Ulmer Kaufhaus Abt am Münsterplatz ist eine solche Individualzusammenstellung überhaupt kein Problem.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

52-Jähriger tötet Freundin und springt von Autobahnbrücke

Ein kreisender Hubschrauber hat am Mittwochabend im oberen Filstal für Aufsehen gesorgt. Ein 52-Jähriger hatte sich vom Maustobelviadukt in den Tod gestürzt. Zuvor hatte er im Landkreis Ludwigsburg seine Freundin getötet. weiter lesen