Aktion 100.000: Mit dem OB an einem Tisch

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Zehn Stunden lang hatte die Benefiz-Auktion zugunsten der Aktion 100.000 von Ulmer helft und SÜDWEST PRESSE im Dezember gedauert, und wer nicht schon zeitig in der Kälte vor dem Kornhaus ausharrte, bekam keinen Platz mehr.

Bieten konnte man damals auch auf ein Abendessen mit dem Oberbürgermeister, in schickem Ambiente. Denn nicht die Anwesenheit von Stadtoberhaupt Gunter Czisch war in der Ersteigerung enthalten, auch ein Fünf-Gänge-Menü von und mit Sternekoch Klaus Buderath. Und der erzählte seinen Gästen im Lago eloquent von Lachs-Schlachtverfahren, von der Wiederentdeckung des Schweinefleischs und von diktatorischen Köchen.

Auch die Zubereitung der erlesenen Gänge wie Reh mit Sellerie und Moosbeere, Reblochon mit Zwiebel und Kümmel sowie Lachs mit Blumenkohl und Apfel wurde von ihm ausführlich kommentiert. „Wahnsinnig gut erklärt“, meinte Stefanie Windeisen von der Firma GF Prolux aus Dornstadt, die mit ihrem Mann Georg die ersteigerten Karten geschenkt bekommen hatte.

Auch Sandra Falk lauschte den Zubereitungstipps, „es macht Spaß, jemanden zuzuschauen, der Ahnung hat“, sagte die Tochter einer Küchenchefin und Nichte eines Weinhändlers aus Erfahrung. Besonders die aus Koriander hergestellten und in Tee aufgebrühten Kügelchen beeindruckten sie.

„Das ist hier die verfeinerte Küche, die können wir uns personell gar nicht leisten“, sagte Wolfgang Siegler, der bereits zum zweiten Mal diesen Abend ersteigert hatte und als passionierter Jäger und Fischereiprüfer selber Kochkurse in der Familienbildungsstätte anbietet. „Besonders wie es Buderath gelingt, Vorurteile über Wilderei-Legenden abzubauen, fasziniert mich“, befand Siegler. Gutes Essen, lehrreiche Informationen und Gespräche mit dem Bürgermeister, dem Chefredakteur der SÜDWEST PRESSE Ulrich Becker, mit der Auktionatorin Susanne Rothfuß-Wamsler und mit dem Unternehmer und Mäzen Walter Feucht – jeder Ersteigerer kam letztlich auf seine Kosten.

„Besonders toll war zu sehen, wie bürgernah der Bürgermeister ist“, sagte Stefanie Windeisen. Denn nicht nur aus einem gemeinsamen Pfännchen konnte man während des Dinners mit dem OB essen, auch die zwanglosen Tischgespräche über die Bedeutung eines Sternerestaurants für die Stadt, über Armut und über Stadtpolitik hätten den Abend einzigartig gemacht, sagte Georg Windeisen: „Der OB ist echt ein netter und gesprächiger Typ.“

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