Mensch und Technik als Team

Die EU fördert ein Projekt zum automatisierten Fahren mit fünf Millionen Euro. Rund 670.000 Euro davon erhalten Forscher aus Ulm, teilt die Uni mit.

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Mit an Bord: die Professoren Klaus Dietmayer vom Institut für Mess-, Regel- und Mikrotechnik, sowie Martin Baumann vom Institut für Psychologie. Zusammen mit Forschern aus Deutschland, Frankreich, Italien und der Slowakei versuchen die Ulmer, den Austausch zwischen Fahrer und Fahrzeug zu verbessern. Beim hochautomatisierten Fahren übernehmen technische Systeme mehr und mehr Aufgaben des Fahrers. In Grenzfällen, in denen die Technik überfordert ist, wird der Mensch aber noch eine Weile das Steuer übernehmen müssen. "Mensch und Technik bilden dabei ein Team aus zwei verschiedenen Partnern, die sich mit ganz unterschiedlichen Kompetenzen einbringen", erklärt Psychologe Baumann.

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06.06.2016 17:27 Uhr

Risiken des automatisierten Fahrens

Automatisiertes Fahren gründet darauf, dass dem Einzelnen eine hochleistungsfähige Organisation seiner Tätigkeit hinter dem Steuer eines Automobils zur Verfügung steht, die seine Abhängigkeit vom je individuellen Genius der eigenen Person spürbar mindert. Insofern aber Dritte gegenwärtig keine Gelegenheit auslassen, solche Formen innovativer Arbeitsgestaltung nach Kräften massiv zu sabotieren, indem sie beispielsweise dessen Integrität aus nichtigem Anlass heraus in Abrede stellen, rücken die besagten Möglichkeiten für ein leichteres Leben zum Wohle aller in unerreichbare Ferne. Umso erstaunlicher deshalb, dass laut der Mitteilung der hiesigen Universität etliche Forscher aus Ulm von der EU öffentliche Gelder in Höhe von € 670.000 erhalten, obwohl deren Vorhaben wegen des genannten Fehlverhaltens weiter Teile nicht allein der regional ansässigen Bevölkerung extremen Gefährdungen ausgesetzt ist, die letztlich den frühen Tod derjenigen Bürger bedeuten, welche die technologisch an sich unbestreitbaren Vorteile schon heute begrüßen, aber somit niemals in den Genuss der Vergünstigungen kommen werden.

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