Martin Rehfeldt gestorben

Der bis zuletzt aktive Rechtsanwalt ist mit 79 Jahren tot in seiner Wohnung aufgefunden worden.

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Der bekannte Ulm/Neu-Ulmer Strafverteidiger Martin Rehfeldt ist tot. Der 79-Jährige ist vergangene Woche tot in seiner Wohnung im Donaucenter aufgefunden worden. Rehfeldt war trotz seines Alters beruflich aktiv und bis zuletzt als Verteidiger in einem Missbrauchsprozess vor dem Landgericht Memmingen gefordert.

Wie Bekannte des Anwalts berichten, hatte der Hausmeister den allein lebenden Juristen bereits am Dienstag vergangener Woche leblos in seiner Wohnung vorgefunden. Der herbeigerufene Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Erst zwei Tage zuvor hatte Rehfeldt am Sonntag, 26. November, seinen 79. Geburtstag gefeiert. Geboren in Hildesheim hatte er in Heidelberg und Göttingen Jura studiert und daraufhin in Bremen seine ersten Jahre als Rechtsanwalt und Strafverteidiger verbracht.

1978 war die Familie nach Ulm gezogen, wo Rehfeldt Anfang der 80er Jahre als Anwalt des Lehrers Peter Langer von sich Reden machte, der wegen „gesellschaftskritischen Unterrichts“ bei der damaligen Kultusbehörde in Ungnade gefallen war und vom Dienst suspendiert worden war, nachdem er sich an die Öffentlichkeit gewandt hatte.

Rehfeldt hat zwei erwachsene Söhne und hatte zuletzt auf der Neu-Ulmer Donauseite gelebt. Die Beisetzung findet am Freitag, 15. Dezember, 15 Uhr, auf dem Friedhof in Neu-Ulm statt.

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