Markantes Bauprojekt in Neu-Ulm: Wohnen am Kunstpark

An der Ecke Bahnhofstraße/Reuttier Straße sollen vier Gebäude mit insgesamt rund 54 Wohnungen entstehen. Ein sieben Stockwerke hoher Büro-Solitär soll zudem den Eingang in die Innenstadt markieren.

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Auf dem früheren Bahngelände sollen vier Häuser mit Eigentumswohnungen entstehen. An der Reuttier Straße ist zudem ein siebengeschossiges Bürogebäude (rechts hinten) geplant.  Foto: 

Das Grundstück liegt gleichermaßen offen wie versteckt. Von der Bahnhofstraße her ist es wegen der bestehenden Häuserzeile nicht einsehbar. Von der Meininger Allee her schweift der Blick über abgeräumtes früheres Bahngelände und den Park-and-Ride-Parkplatz. An ihn anschließend plant die Firma NU Station Projekt unter dem Titel "Wohnen am Kunstpark" vier Wohn- und ein Bürogebäude. Kunstpark deswegen, weil hinter dem Bauherrn neben anderen der Insolvenzverwalter Werner Schneider steht, der an der Ecke Bahnhofstraße/Reuttier Straße seine Kanzlei betreibt und der auf den Freiflächen in einem "Skulpturenpark" Kunstwerke ausstellen möchte.

Markantester Teil des Bauprojekts ist ein siebengeschossiger Büroturm an der Reuttier Straße, den das Büro Trenk Oberdorfer aus Illertissen entworfen hat. Die Kanzlei Schneider, Geiwitz und Partner will ihn selbst nutzen. Dieses hohe Gebäude markiere "als städtebaulicher Solitär" den Eingang in die Innenstadt, stellte die Stadtverwaltung in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Hochbau und Umwelt dar. Die Stadträte stimmten einmütig der Auslegung des Bebauungsplans zu.

Die vier Häuser mit Eigentumswohnungen werden an zwei Seiten mit einer Art Pergola verbunden. Der Entwurf stammt vom Ulmer Büro Mühlich, Fink und Partner. Peter Fink rechnet mit einem Baustart im Sommer. Ende 2014 könnten die Wohnungen fertig sein. Für sie und das Bürogebäude gibt es eine gemeinsame Tiefgarage mit 103 Stellplätzen. Die Erschließung erfolgt von der Bahnhofstraße her über eine Verlängerung der Wallstraße.

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