Ludwig Merckle ist Familienunternehmer des Jahres

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Ludwig Merckle  Foto: 

Die Intes Akademie für Familienunternehmen hat beim Unternehmer-Erfolgsforum auf Schloss Bensberg Ludwig Merckle den Preis „Familienunternehmer des Jahres“ verliehen. Die Jury zeichnet damit das „vorbildliche Verhalten“ des Ulmer Unternehmers aus, der in einer schwierigen Zeit die Verantwortung für eine große Unternehmensgruppe übernommen hat und „beharrlich und mit ruhiger Hand die Weichen für den Fortbestand des Familienunternehmens gestellt“ habe, heißt es in einer Mitteilung.

Merckle startete als Berater, bevor er 1995 in das Familienunternehmen einstieg und Schritt für Schritt mehr Verantwortung übernahm bis hin zur Geschäftsführung der Merckle/Ratiopharm-Gruppe, später dann als Geschäftsführer der Holding. Nach dem Suizid seines Vaters im Januar 2009 trat Ludwig Merckle das Alleinerbe an und übernahm die Leitung der Unternehmensgruppe. Im Zuge der Finanzkrise war bei der Holding ein Liquiditätsengpass aufgetreten.

Mit Sachlichkeit und Beharrlichkeit habe er die Verhandlungen mit den Banken geführt, so dass innerhalb kurzer Zeit die Konsolidierung gelang. „Der Großteil der leistungsstarken operativen Unternehmen konnte so in der Gruppe verbleiben“, heißt es weiter. Zur heutigen Merckle-Gruppe gehören der Pharmagroßhändler Phoenix, der PistenBully-Hersteller Kässbohrer, 50 Prozent des Metallspezialisten Zollern und 25 Prozent von Heidelberg Cement. Insgesamt umfasst die Unternehmensgruppe über 25 000 Mitarbeiter mit mehreren Milliarden Euro Umsatz. Ratiopharm wurde vom israelischen Pharmakonzern Teva übernommen.

„Ludwig Merckle hat in einer Zeit der allgemeinen Krisenstimmung das schwere Erbe angetreten, um den Fortbestand des Familienunternehmens zu sichern“, heißt es in der Begründung der Wahl.

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