SWP-Forum der Neu-Ulmer Bundestags-Kandidaten

Der Bundestagswahlkampf läuft auf Hochtouren. Beim Forum der SÜDWEST PRESSE standen am Mittwochabend die Direktkandidaten des Kreises Neu-Ulm Rede und Antwort. Hier der Liveticker der Veranstaltung zum Nachlesen.

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  • Wahlforum im Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm. 1/2
    Wahlforum im Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm. Foto: 
  • Die Kandidaten auf dem Podium (von links oben): Georg Nüßlein, Ekin Deligöz, Karl-Heinz Brunner, Elmar Heim, Gerhard Großkurth und Richard Böhringer. 2/2
    Die Kandidaten auf dem Podium (von links oben): Georg Nüßlein, Ekin Deligöz, Karl-Heinz Brunner, Elmar Heim, Gerhard Großkurth und Richard Böhringer. Foto: 
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+++ 21:02 Uhr+++
Vielen Dank für Ihr Interesse und nicht vergessen: Am 24. September wählen gehen!

+++21 Uhr+++
Das war’s! Die letzte Frage auf dem Podium ist gestellt - jetzt haben die Zuschauer die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre mit den Kandidaten ins Gespräch zu kommen. Vielleicht kann dann die eine oder andere ausstehende Frage noch beantwortet werden.

+++20:55 Uhr+++

+++20:50 Uhr+++

+++20:49 Uhr+++

+++20:47 Uhr+++
Was bringt mir Eigentum, wenn ich beruflich nicht ortsgebunden sein kann sondern flexibel sein muss?

Nüßlein:
“Eigentum und Wohnungsbau stärken. Sicher sinnvoll, sich ein Eigenheim zu bauen - auch als zweite Rente im Alter.“

+++20:44 Uhr+++
Möchte die AfD in die Opposition oder in die Regierung?

Großkurth:
“Wir haben sicherlich schon einiges verändert. Wenn wir im Bundestag sind, wird sich das noch verstärken - als hoffentlich stärkste Oppositionspartei.“

+++20:40 Uhr+++
Wie kann es sein, dass Chinesen bei uns so viele Firmen aufkaufen dürfen?

Nüßlein:
“China ist einer unser wichtigsten Handelspartner. Tun uns schwer zu sagen, die dürfen bei uns nichts kaufen... Deutschland profitiert vom freien Welthandel.“

+++20:34 Uhr+++
Wie definiert die FDP Frieden?

Böhringer:
“Kann man nicht klar sagen. Wir wünschen uns natürlich, dass Frieden ist. Es gibt Verhältnisse, da muss man sagen, da kann man nicht abschieben.“

+++20:33 Uhr+++
Sollte nicht öfters als alle vier Jahre gewählt werden?


+++20:30 Uhr+++
Jetzt darf das Publikum Fragen stellen.

+++20:28 Uhr+++
Jetzt wird gespielt. Die Kandidaten müssen Sätze vervollständigen...

+++20:24 Uhr+++
Böhringer:
“Wir müssen Diplomatie wieder ins Spiel bringen. Ohne geht es nicht... In der Flüchtlingsfrage haben wir uns ohne Not abhängig von der Türkei gemacht.“

+++20:22 Uhr+++

+++20:17 Uhr+++
Deligöz wünscht sich, dass die EU-Länder gemeinsam gegen Disputen vorgehen. „Und wer da nicht mitmacht, bekommt auch kein Geld.“


Zur Situation in der Türkei: Scharfe Kritik an Merkel, die kurz vor der Wahl in der Türkei Erdogan Wahlhilfe geleistet habe. „Das muss sie auch verantworten!“

+++20:13 Uhr+++
Brunner: „Wir merken zwar, dass die Menschen verunsichert sind - fragen aber nicht, warum... Brauchen ein System des Vertrauens - nur so können Staaten miteinander auskommen...

+++20:09 Uhr+++
Tut die Bundesregierung genug oder muss sie mehr Härte gegenüber Erdogan zeigen?

Nüßlein:
“Brauchen eine Regierungschefin, die weiß, wie man mit solchen Situationen umgeht... Müssen Erdogan unter Druck setzen. Müssen das Thema klar im Blick behalten. Habe immer gesagt, die Türkei gehört nicht zu Europa.“

+++20:06 Uhr+++
Frage an Großkurth: Müssen wir nicht dankbar sein für unsere Demokratie und die Arbeit der etablierten Parteien, die Mitglieder Ihrer Partei gerne als Berufspolitiker-Elite oder Volksverräter schmähen?

Großkurth:
“Gibt auch innerhalb der Regierung unterschiedliche Meinungen. Bin sicher, dass auch Erdogan nicht so weit gegangen wäre, hätte ihm Merkel nicht das Asylthema aufgedrückt hätte...“

+++20:04 Uhr+++
Böhringer zum Thema Wohnen:
“Auflagen zum Bauen und Dämmen sind stark gestiegen, auch die Grunderwerbssteuer... Das Verhältnis Bürger und Staat wird bei uns zunehmend schlechter, wenn der Staat seine Versprechen nicht hält. Wir wollen, dass sich jeder ein Wohnobjekt leisten kann - wenn er will.“

+++19:58 Uhr+++
Großkurth hält einen Exkurs zum Thema Klimawandel:
„Es ist richtig, dass im Bundesprogramm so verkürzt vorkommt und so zu Missverständnissen einlädt. Es gibt dazu intern auch unterschiedliche Meinungen. Man muss unterscheiden, ob sich das Klima oder das Wetter ändert. Die Prognosen sind sehr gewagt - und man muss aufpassen, welche Schlussfolgerungen man daraus zieht. Darf daher nicht ein Wirtschaftssystem in Frage stellen.“

+++19:55 Uhr+++
Deligöz kritisiert, dass die GroKo zugelassen habe, dass die Mieten in der Vergangenheit stark gestiegen sind... „Wir müsse sanieren für besseres Klima, zur Förderung der mittelständischen Wirtschaft - das schafft Arbeitsplätze und ist gut für die Menschen.“

+++19:53 Uhr+++
Jetzt kommt der Themenblock Wohnen und Leben.

Brunner:
“Wir sollten aufhören, ein Mehrfamilienhaus in der Nachbarschaft bekämpfen zu wollen... Es muss gelingen, mehr Wohnraum zu schaffen.“

Nüßlein:
“Beim Thema Mietpreisgrenze mussten wir auf die Bremse treten...“ Es gebe viele Details, die überarbeitet werden müssten. „Wir müssen auch üger die Standards reden... Es wird immer teurer, ein Haus zu bauen - und wundern uns dann, dass die Leute nicht mehr bauen. Ein Baukindergeld von 1200 Euro pro Kind ist sinnvoll. Wir brauchen mehr Eigentum.“

+++19:48 Uhr+++
Jetzt hat Nüßlein das Wort und spricht zum Thema Ausbildung.

+++19:47 Uhr+++
Das Publikum ist hellwach. Immer wieder gibt es Zwischenapplaus, einzelne Zwischenrufe oder Buhrufe.

+++19:45 Uhr+++
Deligöz zum Thema Wirtschaft und Arbeit:
“Man kann auch mit grünen Ideen schwarze Zahlen schreiben... Wir brauchen dringend bezahlbaren Wohnraum... Muss auch so sein, dass die Menschen vom ihrem Geld leben können.“

+++19:42 Uhr+++
Böhringer:
“Wir sind dafür, dass die Mittelschicht in Deutschland vergrößert wird. Das ist der Kitt für den sozialen Zusammenhalt einer Gesellschaft.“

+++19:38 Uhr+++
Großkurth vergleicht Merkels Politik mit einer Eckkneipe, in der die Getränke kostenlos unters Volk gegeben werden - und man sich dann wundert, dass nichts in der Kasse ist.

+++19:35 Uhr+++
Wohlstand für alle? Heim dazu:
“Wir wollen wieder die Vermögenssteuer einführen und hohe Einkommen höher besteuern. Außerdem wollen wir den Mindestlohn auf 12 Euro anheben... Wollen wieder Strukturpolitik machen. In bestimmten Regionen wieder Arbeitsplätze schaffen.“

+++19:33 Uhr+++

+++19:30 Uhr+++
Nüßlein (zum Thema Nuxit):
„Da das Thema nicht im Bundestag entschieden wird, werde ich meinen Kollegen vor Ort öffentlich keinen Rat geben.“

+++19:22 Uhr+++
Jetzt geht’s zum ersten Thema: Nuxit

Deligöz:
“Würde das nicht zur gering schätzen, dass so ein Thema hier diskutiert wird... Da müssen viele Fragen gestellt werden - auch was die Kosten angeht. Kommt darauf an, die richtigen Verhandlungen zu führen. Vor allem müssen die Bürger mitgenommen werden.“

Böhringer:
“Muss vor allem fragen: Wer möchte den Nuxit? Die Bürger oder das Stadtoberhaupt? Wir brauchen auf jeden Fall noch viel mehr Informationen... Ein Bürgerentscheid wäre sicher die richtige Entscheidung.“

+++19:20 Uhr+++
Ekin Deligöz:
“Wir wollen die drittstärkste Kraft werden - und Veränderungen in diesem Land. Wir haben Ziele - und davon wollen wir die Leute überzeugen.“

+++19:16 Uhr +++

Elmar Heim:
“Ziel muss sein, eine solide Mehrheit im Bundestag zu haben, um alleine regieren zu können.“

Damit hat er die Lacher des Publikums auf seiner Seite.

„Die etablierten Parteien haben die Situation selbst verursacht. Wir wollen eine andere Politik - nicht nur den Busfahrer austauschen sondern auch die Richtung ändern.“

+++19:14 Uhr+++
Richard Böhringer:
“Der derzeitige Höhenflug der FDP liegt sicherlich am Parteivorsitzenden Lindner. Die FDP fehlt an allen Ecken und Enden. Und Deutschland geht es gut. Aber wir haben ein Defizit: Können nicht nur das verwalten, was wir haben. Wir brauchen einen Push - und dafür brauchen wir die FDP!“

+++19:12 Uhr+++
Und schon sind wir mittendrin in der Diskussion. Großkurth und Brunner diskutieren über die Werte der SPD.

+++19:10 Uhr+++

Gerhard Großkurth:
Die SPD ist weder sozial noch demokratisch. Daher wäre es gut, wenn sich nach hinten fällt. Wir wollen den dritten Platz erreichen. Und die Politik der etablierten Parteien entlarven. Es werden Erfolge vorgespielt, die so einfach nicht da sind.

+++19:08+++
Karl-Heinz Brunner:
„Langweilig ist die Sache nur dann, wenn wir die Themen diskutieren, die die Menschen auch interessierten. Außerdem sind Umfrage die eine Seite, die Wahl die andere. Ich möchte lieber keine Prognose abgeben. SPD und Union haben in den vergange Jahren ganz gute arbeite abgeliefert. Heißt aber nicht, dass wir auch so weiter machen werden. Große Koalition ist für uns keine Option.“

+++19:06+++
Erste Frage an Georg Nüßlein: Ist die Wahl nicht schon entschieden?
Nüßlein:
“Die Wahl ist sicher noch nicht entscheiden. Das Entscheidende ist: Wer koaliert mit wem?“

+++19:02 Uhr+++
Jetzt werden die Kandidaten vorgestellt. Kleiner Hinweis: Wenn Sie weiter unten (hier im Liveticker) bei den Steckbriefen der Kandidaten auf die jeweiligen Namen klicken, erfahren Sie mehr zur Person.

+++19:00 Uhr+++
Los geht’s: Die Kandidaten stehen bereit, der Saal ist gut gefüllt.

Zunächst begrüßt Ulrich Becker, Chefredakteur der SÜDWEST PRESSE, alle Anwesenden.

+++18:50 Uhr +++
Moderiert wird die Veranstaltung von Matthias Stelzer, Leiter der Regionialredaktion, und Carsten Muth, Redakteur der Regionalredaktion.

+++18:42 Uhr +++
Bevor es um 19 Uhr los geht, hier noch die Spielregeln des Abends: In fünf Themenblöcken diskutieren die Moderatoren aktuelle Fragen mit den Kandidaten, danach schließt sich ein halbstündiger Block für Fragen aus dem Publikum an.

+++18:37 Uhr +++
Die ersten Zuschauer treffen im Edwin-Scharff-Haus ein. So langsam füllt sich der Saal.

+++18:30 Uhr +++
Die Kandidaten auf dem Podium:
Für die CSU Georg Nüßlein. Er ist 48 Jahre alt und kommt aus Münsterhausen im Landkreis Günzburg zu uns. Nüßlein ist seit 2002 Mitglied des Bundestags und seit drei Jahren Vize-Vorsitzender seiner Fraktion.

Für die Grünen Ekin Deligöz aus Senden. Sie ist 46 Jahre alt und schon seit 1998 Abgeordnete in Berlin.

Für die SPD Karl-Heinz Brunner. Er ist 64 Jahre alt und wohnt in Illertissen, ist seit 2017 Mitglied des Bundestags und Bezirksvorsitzender der SPD.

Für die Partei Die Linken kandidiert Elmar Heim. Er ist 65 Jahre alt und kommt aus Nersingen. Nach vielen Jahren als hauptamtlicher Gewerkschaftssekretär der IG-Metall ist er inzwischen in Altersteilzeit.

Für die AfD tritt im Wahlkreis Neu-Ulm/Günzburg Gerhard Großkurth an. Er ist 56 Jahre alt und wohnt in Neu-Ulm. Er ist Kreisvorsitzender der AfD und von Beruf IT-Berater.

Für die FDP steigt Richard Böhringer in den Ring. Er ist 73 Jahre alt und wohnt in Gerlenhofen. Beruflich ist er als selbstständiger Unternehmensberater tätig.

+++18:03 Uhr+++
Herzlich willkommen zum Liveticker vom Bundestagswahl-Forum der SÜDWEST PRESSE aus dem Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm. Die sechs Direktkandidaten des Wahlkreises Neu-Ulm/Günzburg stellen sich den Fragen der Moderatoren.

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