Kulturnacht in Ulm/Neu-Ulm mit 500 Künstlern

Sie ist eine Erfolgsgeschichte, die Kulturnacht in Ulm und Neu-Ulm. Am 14. September findet die 13. Auflage statt, erwartet werden 10 000 Besucher.

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97 Veranstaltungsorte, 500 Künstler, neun Euro Eintritt. Die Zahlen kennt man in dieser Größenordnung. Am 14. September starten die Kulturinstitutionen nun schon zum 13. Mal mit der Kulturnacht in die neue Saison. Die Besucherzahlen haben sich bei 8000 bis 10 000 eingepegelt- eine Erfolgsgeschichte, sind sich die Ulmer Kulturbürgermeisterin Iris Mann und ihr Neu-Ulmer Kollege Gerhard Hölzel einig. Auch deshalb, weil die städtischen Kulturämter zwar bei der Organisation helfen, die Inhalte aber von den Kulturschaffenden kommen.

Diese Inhalte decken die ganze Bandbreite ab: von Konzerten in eher ungewöhnlichen Orten wie dem Service Center in der Ulmer Mitte oder in einer Schreinerwerkstatt, über Kulturnacht-Standards wie der Tanz-Performance der Strado Compagnia Danza im Stadthaus oder dem Konzert im Münster, diesmal mit einem Ensemble um Jürgen Grözinger, bis zu Installationen wie Alfred Bradlers "Bleeding Trees" rund um den Münsterplatz.

Ein nahezu unübersehbares Angebot, das mit einem neuen Flyer und einer Smartphone-App handlicher werden soll. Im Flyer der Kulturnacht waren die Veranstaltungsorte bislang nach Bezirken eingeteilt alphabetisch geordnet. Das sei nun anders, erklärt Rita Hebenstreit vom Ulmer Kulturamt. Jetzt steht beieinander, was beieinander liegt. So soll der Kulturnachtbesucher auf einen Blick sehen, was gleich nebenan für ihn von Interesse sein könnte.

Neu ist die Kulturnacht-App für Smartphones. Da können sich die Besucher nicht nur online das Programm ansehen, da kann man sich auch einen eigenen Kulturnachtfahrplan zusammenstellen - samt Wecker, der einen daran erinnert, dass es jetzt Zeit wäre, zum nächsten Spielort zu wechseln. Entwickelt hat die App übrigens einer, der als Künstler auch schon drei Mal bei der Kulturnacht dabei war: Stefan Lefler, der Frontmann der Band Rigna Folk.

Dieses Jahr werden keine Shuttle-Busse mehr auf speziellen Kulturnacht-Routen verkehren. Dafür werden die üblichen Busrouten im 15-Minutentakt gefahren - und zwar gratis. Denn am 14. September ist der Aktionstag "Ohne Auto mobil", bei dem der öffentliche Nahverkehr im DING-Bereich kostenlos ist. Und heuer gibt es auch keinen Einstein-Marathon am Kulturnacht-Wochenende. "Die Läufer können also den ganzen Abend ausgiebig das Kulturangebot nutzen", hofft Iris Mann auf einen neuen Besucherrekord.

Info www.kultur-in-ulm.de

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