Kulturfahrschule gibt auch 2013 wieder Gas

Die Kulturfahrschule, die Erfolgsgeschichte der freien Ulmer Kulturszene 2012, wird in diesem Jahr fortgesetzt - und das am gleichen Ort. Denn das Abbruchhaus am Ehinger Tor steht immer noch.

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Gibt auch 2013 wieder Gas: die Kulturfahrschule.  Foto: 

Die Kulturfahrschule, die E<span style="display: none;"> </span>rfolgsgeschichte der freien Ulmer Kulturszene 2012 , wird in diesem Jahr fortgesetzt - und das am gleichen Ort. Denn entgegen der ursprünglichen Pläne steht das Abbruchhaus am Ehinger Tor immer noch und wird das auch noch mindestens bis in den Herbst hinein tun. So kann Organisator Andreas Dukek-Haferkorn mitteilen: "Die Kulturfahrschule wird definitv wieder in ihre alten Räume einziehen."

Dukek-Haferkorn wird ein in Teilen neues Team um sich versammeln, und noch stehen nicht alle Details fest, "aber es wird so ähnlich wie letztes Jahr, nur in einer etwas kleineren Version". Es wird also Ausstellungen und Konzerte geben und wieder eine Bar, die Dukek-Haferkorn nun aber selbst betreiben will.

Die Firma Munk Immobilien, die an der Stelle den neunstöckigen Büro- und Wohnkomplex "Das Y" bauen will, soll eine kleine Ausstellungsfläche erhalten, um ihr Bauprojekt zu erläutern. Und Dukek-Haferkorn will die Nähe zum Universum-Center nutzen, wo er ein weiteres Kunstprojekt plant.

Die Wiedereröffnung der Kulturfahrschule ist für Ende Juni geplant, die Saison soll bis Ende September gehen: "Die Kulturnacht wird erneut ein Highlight."

Die Kulturfahrschule hofft auf Fördergelder und sucht Sponsoren. Erfreulich: Die Volksbank UlmBiberach hat sie im Rahmen ihres 150-Jahre-Jubiläums für das Projekt "Fortschritt bewahren" als eines von 15 "Potenzialen" der Region ausgewählt.

Im vergangenen Sommer hatte sich die Kulturfahrschule in kurzer Zeit zu einem Renner entwickelt. Auf 1000 Quadratmetern wurde 120 Tage lang richtig viel geboten: Fast 40 Bands traten auf, 24 Ulmer Künstler stellten in drei Etappen aus, es gab Theateraufführungen, Installationen und Performances, zudem war die Kulturfahrschule ein begehrter Ort für Kooperationen. "Ich bin richtig glücklich, dass es weitergeht", sagt Dukek-Haferkorn.

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