Kommentar: Dank neuer Spitze neue Hoffnung bei SWU

Neue Ausrichtung und neuer Kurs bei den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm: Mit dem neuen Mann an der Spitze ist auch neue Hoffnung ins Unternehmen gezogen.

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Schlussstrich: Das ist in Bezug auf die zwar verbesserte, aber immer noch kritische Lage der Stadtwerke ein geflügeltes Wort. Grad eben fiel es wieder halbdutzendfach im Ulmer Hauptausschuss. Als ob es so einfach wäre, die Vergangenheit einfach hinter sich zu lassen. Zu hoch die Millionenverluste, die auch in den kommenden Jahren noch anfallen.

Sie rühren her von einer Politik, die vor der Energiewende allen richtig erschien. Deshalb ist es nur recht und billig, wenn OB Gunter Czisch an diese Gesamtverantwortung erinnert. Der Schwarze Peter  kann nicht allein dem langjährigen SWU-Chef Matthias Berz in die Schuhe geschoben werden.

In einem Punkt trifft daher schon zu, dass ein Schlussstrich gezogen gehört: Vorbei die Zeit der Abrechnungen. Mit dem neuen Mann an der SWU-Spitze, mit Klaus Eder, ist neue Hoffnung eingezogen ins wichtigste kommunale Unternehmen. Eder hat bereits bewiesen, dass ihn sein bodenständiges Allgäuer Naturell  befähigt, der Belegschaft die Notwendigkeiten der Zeit zu vermitteln.

Dazu passt der neue Kurs der Bescheidenheit, der sich hoffentlich nicht irgendwann auch als der falsche  Weg erweist. Aus jetziger Sicht gibt es keine Alternative dazu, dass die Stadtwerke sich verabschieden vom Traum, ein autonomer Mitspieler im Konzert großer Energieversorger zu werden. Zunächst gilt es, das auch in der Krise erstaunlich feste Vertrauen der Region in die drei Buchstaben SWU  zu stärken.

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