Kommentar Wengenplatz: Immer diese Baustellen

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Das kann eine richtig feine Adresse werden mit diesem neuen Wengenplatz, aber halt: Eins nach dem anderen. Erst einmal ist es eine Baustelle. Und zwar eine Baustelle, die für Passanten und Autofahrer gnadenlos Fakten schafft, weil sie derart großräumig gewohnte Wege absperrt, als ob dort Weltkriegsbomben im Boden vermutet werden.

Die Zufahrt zum Neuen Graben ist zu - komplett zu aber auch für Fußgänger, die nicht einmal mehr die Rampe zu den Grabenhäusern hoch dürfen. Mit Kinderwagen unterwegs oder gar Rollstuhlfahrer? Pech gehabt! Die Tiefgarage im neuen Wengentor ist auch vernagelt, und zum noblen Italiener im alten Neuthor-Hospiz geht es nur über vier Ecken und die Deinselsgasse rum.

Man muss sagen, dass die Einrichtung von Straßengroßbaustellen wie an der B 10 inzwischen besser funktioniert. Und dass der Ärger über Baustellen wahrscheinlich genau wegen dieser unflexibel technokratischen Art so oft so groß ist. Als ob in Ulm gilt: Wer baut, hat Recht. So wars auch beim Wengentor, wo Handwerker die Parkanlage an der Olgastraße so lange als Parkstreifen nutzten, dass Kundschaft von Läden und Praxen gegenüber jetzt einfach auch ihre Karre dort stehen lässt - während es wenige Meter weiter in der City Strafzettel hagelt.

Sodele. Vielleicht beschleunigt die Totalsperrung wenigstens den Baufortschritt. Dann darf man sich schon auf einen Wengenplatz freuen, der von drei Seiten her Straßencafés bietet.

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