Kommentar Stadtentwicklung: Gutes Zeichen für das Zentrum

Eine Baustelle neben der anderen – das gilt nicht nur für die Ulmer Innenstadt, sondern auch für die Neu-Ulmer. Auf der Insel, Konzertsaal, Jahnufer, Braun-Areal – rund ums Donaucenter wird gebaggert und gebaut. Ein Kommentar unserer Redakteurin Chirin Kolb.

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Auf der Insel, Konzertsaal, Jahnufer, Braun-Areal - rund ums Donaucenter wird gebaggert und gebaut. Und nur ein paar hundert Meter weiter ebenso, auf dem ehemaligen Bahngelände NU 21.  Foto: 

Eine Baustelle neben der anderen – das gilt nicht nur für die Ulmer Innenstadt, sondern auch für die Neu-Ulmer. Auf der Insel, Konzertsaal, Jahnufer, Braun-Areal – rund ums Donaucenter wird gebaggert und gebaut. Und nur ein paar hundert Meter weiter ebenso, auf dem ehemaligen Bahngelände NU 21.

Die vielen Baustellen sind zunächst mal eine Zumutung für die Anwohner. Sie müssen Staub, Lärm und Verkehrsbehinderungen erdulden. Die zahlreichen gleichzeitig laufenden Bautätigkeiten sind aber auch eine Herausforderung für die Stadtverwaltung. Mit einem Baustellenmanagement in dieser Größenordnung waren die Mitarbeiter noch nicht konfrontiert. Sie müssen dafür sorgen, dass alles koordiniert und, im Rahmen des Möglichen, einigermaßen störungsfrei abläuft.

Trotz aller Beeinträchtigungen sind die vielen Baustellen in Neu-Ulm aber ein gutes Zeichen: Es tut sich was in der Innenstadt. Über viele Jahre war sie das Stiefkind der Stadtentwicklung; die Stadtteile standen im Vordergrund. Das hat sich dank Bahntieferlegung und Innenstadtsanierung zwar längst geändert, doch bleibt einiges zu tun. Die niedrigen Zinsen und die Flucht der Anleger in Betongold erweisen sich als Segen für das Zentrum. Denn moderne Wohnungen auch im höherpreisigen Segment haben dort bislang gefehlt. Der Mix an Wohnungen und vor allem das Projekt der Baugenossenschaft auf dem Braun-Areal sorgen dafür, dass nicht nur Reiche zuziehen.

Bauprojekte in Neu-Ulm bewirken markante städtebauliche Veränderungen

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