Kommentar Bürgermeisterin Mann: Eine Art, die gut tut

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Ein Jahr ist Iris Mann nun schon Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Kultur und Sport in Ulm. Der Start war so wie der Rest der Zeit: Alles läuft ruhig und reibungslos. Die 45-Jährige hatte keinerlei Anfangsschwierigkeiten, schon ihre erste Sitzung leitete sie souverän. Sie war gut vorbereitet, agierte kompetent und verbindlich.

Mit der neuen Sitzungsleiterin veränderte sich die Atmosphäre in den Gremien der betreffenden Fachbereiche. Vorbei ist die unterschwellig von Reibereien geprägte Grundstimmung, die in den letzten Jahren unter Sabine Mayer-Dölle herrschte. Besonders gegen Ende deren Amtszeit war spürbar, wie sehr sie das Vertrauen vieler Stadträte verloren hatte - und sie reagierte darauf mit vergeblichen Versuchen, sich zu positionieren. Schlussendlich führte das dazu, dass die damalige Kulturamtsleiterin Iris Mann von mehreren Fraktionen aufgefordert wurde, gegen ihre Chefin zu kandidieren.

Jetzt ist wieder Ruhe eingekehrt, im Mittelpunkt steht das Geschäft. Die Sitzungszeit ist kürzer - ein erfreulicher Nebeneffekt. Als Chefin ihrer Fachbereiche ist Iris Mann wohl gelitten, sie hat ihre Leute hinter sich. Das liegt auch an ihrer Verbindlichkeit und dass sie frei von persönlicher Eitelkeit ist. Sie schafft es - bei Sitzungen und Terminen - Menschen das Gefühl zu geben, dass sie wichtig sind und es um ihre Sache geht. Mann sieht, wer die Arbeit macht, und weiß das wertzuschätzen. Diese Art tut Ulm gut, menschlich wie politisch.

Interview mit Iris Mann, Sozial- und Kulturbürgermeisterin

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