Kommentar · MÖBEL MAHLER: Taten müssen folgen

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Seit mehr als zwei Jahren betreibt Möbel Mahler das Einrichtungshaus im Neu-Ulmer Starkfeld. Kritik an Service und Beratung äußern Kunden beinahe schon genau so lange. Jetzt, nachdem Mahler ab dem kommenden Jahr nur noch das hiesige Haus führen wird, kommt Bewegung in die Sache. Mit Hilfe von Qualifizierungsprogrammen sollen Mitarbeiter geschult werden. Qualität löst Quantität in der Firmenphilosophie ab. Bleibt die Frage: Warum erst jetzt?

Den Reden des Familienunternehmers müssen nun Taten folgen. Denn die Zahlen sprechen bislang noch nicht für Stabilität am Standort. Erst im kommenden Jahr soll das Einrichtungshaus schwarze Zahlen schreiben - welche Maßnahmen der eingestellten Sanierungsexperte noch einbringt, bleibt abzuwarten. Am Standort Wolfratshausen und im Haupthaus in Bopfingen hat man Investitionen verschlafen. Dort halfen nur noch die Schließung der Standorte und der Verkauf der Areale.

Der Seniorchef räumte gestern ein, dass auch in Neu-Ulm in den vergangenen Jahren der "ein oder andere Fehler" gemacht worden sei. Es bleibt zu hoffen, dass das neue Konzept rechtzeitig entwickelt wurde, die Maßnahmen wirken und sich der erwünschte Aufschwung einstellt. Denn die Ursachen lassen sich nicht nur bei ungenügend geschulten Mitarbeitern finden, sondern auch bei den Verantwortlichen in der Führungsebene.

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