KOMMENTAR · BRAUEREI: Firma mit Sinn fürs Ganze

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Wenn in einer Stadt das Miteinander stimmt, ist das für alle Seiten von Vorteil. Dabei geht es nicht nur um soziale Initiativen, sondern um die Mitwirkung regionaler Betriebe, die ihre Ressourcen keineswegs nur für Teilhaber einsetzen, sondern Gemeinsinn beweisen, wie ihn Ministerin Schavan der Brauerei Gold Ochsen attestiert.

Gemeinsinn bedeutet in diesem Fall das Sponsoring von Vereinen und Sport und eben auch mal ein großes Fest, das den Leuten dabei helfen soll, ihre Alltagssorgen zu vergessen, wie es Brauereichefin Ulrike Freund zum Auftakt formulierte. Man darf ihr durchaus abnehmen, dass das Familienunternehmen etwas an die Region zurückgeben will, zumal die Kosten für das Fest beträchtlich sind.

Es ist somit nicht nur Marketing, sondern eine noble Geste, dass Gold Ochsen alle fünf Jahre eine solche Veranstaltung mit Security, Shuttle-Bussen, Bands und allem Drum und Dran organisiert. So profitiert eine Stadt wie Ulm in der Tat davon, dass sie eine Brauerei hat, die zudem auf eine derartige Tradition zurückblickt.

Viele namhafte Brauereien - der Blick geht zum Oktoberfest auch Richtung München - zählen längst zu internationalen Konzernen. Dadurch lässt die regionale Verbundenheit nach, Kapitalinteressen dominieren. Gold Ochsen bleibt hingegen ein Familienbetrieb, investiert vor Ort, niemand macht Kasse durch einen lukrativen Deal. Daher ist diese Brauerei für die Stadtgemeinschaft in der Tat Gold wert.

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