Körper und Geist bewegen

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Georg Hieber (links) zeigt wieder Fotos von Gesichtern alter Menschen.  Foto: 

Spielend fit bleiben im Kopf, Mitmachen bei den Aktionen der Bewegungsgruppe des Seniorenrats Ulm oder sich – auf humorvolle Weise – mit einer Senioren-WG befassen. Das Programm der dritten gemeinsamen Ulm/Neu-Ulmer Seniorentage ist vielfältig.

Genauso vielfältig seien die Ansprüche der immer älter werdenden Menschen, „eine Generation, die eine gewisse Masse hat“, sagte Ralph Seiffert, Fachbereichsleiter für Sport, Kultur und Soziales bei der Stadt Neu-Ulm gestern vor Pressevertretern. Somit gewinnen auch die Seniorentage immer mehr an Bedeutung, die wieder am 4. Oktober in Ulm im Stadthaus und auf dem Münsterplatz sowie am 14. Oktober in der Petruskirche und dort im Saal stattfinden (siehe Infokasten).

Alle zwei Jahre Seniorentage

Die Seniorentage gibt es in Neu-Ulm seit 2004 und in Ulm seit mehr als 20 Jahren. Seit 2013 werden diese Tage alle zwei Jahre von beiden Städten gemeinsam veranstaltet. An der Planung und Organisation sind zahlreiche soziale Einrichtungen beteiligt wie der Caritasverband für die Region Günzburg und Neu-Ulm, das Geriatrische Zentrum Ulm/Alb-Donau und die Agaplesion Bethesda-Klinik in Ulm. Von dort kommt beispielsweise Prof. Michael Denkinger, der am 4. Oktober im Stadthaus den Vortrag „Weniger Sitzen oder mehr schwitzen“ hält.

Die Ulmer Kulturbürgermeisterin Iris Mann sagte: „Die Nacharbeitsphase verlängert sich und damit ändern sich auch die Fragestellungen der Kommunen.“ Denn zwischen Renteneintritt und der Notwendigkeit einer ambulanten Versorgung gebe es durchaus eine lange Phase, in der noch viele Bedürfnisse bestehen, um seinen individuellen Lebensstil fortsetzen zu können.

Genauso sind die Seniorentage auch für Angehörige gedacht, die sich informieren wollen etwa über barrierefreies Bauen oder über die verschiedenen Formen der Demenz. Wer eine Pause braucht bei der Flut an Infos, kann am 14. Oktober in der Petruskirche von den meditativen Impulsen von Diakon Jürgen Kühn profitieren oder einem Orgelspiel lauschen. Bei der Diashow „Faltzeit“ zeigt Georg Hieber von der Seniorenberatung der Stadt Neu-Ulm seine Fotografien von Gesichtern älterer Menschen.

Übrigens sind alle Angebote kostenlos. Die Begrüßung im Stadthaus übernimmt Claudius Faul, bei der Stadt Ulm zuständig für Ältere, Behinderte und Integration. In Neu-Ulm sprechen OB Gerold Noerenberg und Dekanin Gabriele Burmann Grußworte. Ein Café wird im Gemeindesaal-Foyer eingerichtet.

4. Oktober In Ulm beginnt um 9.30 Uhr auf dem Münsterplatz eine Mitmach-Aktion. Im Stadthaus folgen Vorträge wie „Was kann ich für mein Gehirn tun“ (10.30 Uhr) und „Spielend fit im Kopf“ (13.30 Uhr). Dazwischen gibt es Mitmach-Vorführungen.

14. Oktober  In Neu-Ulm im Saal der Petruskirche wird informiert über „Erben und Vererben“ (9.30 Uhr) und „Barrierefreies Bauen“ (12.30 Uhr). Ab 16.15 Uhr wird ein Film gezeigt.

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