Köpfe, Klatsch, Kurioses

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Gisela (rechts) und Ira Dentler freut's, dass die Bürgerkette weiterhin im Stadthaus hängt.  Foto: 

Bekannte Gesichter

Ein bekanntes Gesicht im SSV Ulm 1846 wird jetzt noch bekannter: Thorsten Kriependorf, der sich als erfolgreicher Läufer einen Namen gemacht und 2005 den ersten Einstein-Marathon gewonnen hat, hat die Gesamtleitung im Hans-Lorenser-Sportzentrum (HaLo) übernommen. Die neu geschaffene Stelle soll die Hauptgeschäftstelle des Vereins entlasten und wird dem Umstand gerecht, dass das Fitness-Center immerhin 2000 Mitglieder hat. Kriependorf, 1974 geboren, ist seit 1988 im SSV, begann dort als Schwimmer und mauserte sich zum Triathleten. Im HaLo war er schon selber schwitzend und als Personal-Trainer und Kursleiter aktiv. An seiner Seite arbeitet ein anderes altbekanntes Gesicht: Holger Betz, Fußballtorwart seit Bundesligajahren. Seit 2004 im Team des HaLo, ist er jetzt Stellvertreter Kriependorfs und für die kaufmännische Steuerung zuständig.

Alles prima im Hirsch

Ob Hygiene, Recht, Unternehmensführung oder Service-Qualität - im Landgasthof "Hirsch" in Finningen ist alles top. Das besagt der "Gastro-Management-Pass", den der "Hirsch" kürzlich verliehen bekommen hat, nämlich von Ulrich N. Brandl, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern und Dr. Gert Bruckner, Abteilungsleiter für Mittelstand, Handwerk und Tourismus im Bayerischen Wirtschaftsministerium. Den Preis nahmen Bettina Seidl und Marion Knaier vom Hotel-Landgasthof Hirsch an - und an 20 weitere Gastronomen. Der Hirsch hat diesen Qulitätspass bereits zum zweiten Mal in Folge bekommen.

Bürgerkette hängt noch

Wer die Ulmer Bürgerkette noch nicht gesehen hat - keine Panik, etwa ein Jahr besteht dazu noch die Möglichkeit. Denn die Ulmer Bürgerkette hat viele Fans. Es ist ein Kunstprojekt von Ulmern für Ulmer, das auf die Initiative der beiden Goldschmiedinnen Gisela und Ira Dentler, zurückgeht (wir berichteten). Gisela Dentler hatte bekanntlich die Idee vorgeschwebt, dass alle Bürger fürs Kunstwerk an einem Strang zeihen. Für die "Bürgerkette", die mit 161,53 Meter so lang ist wie der Münsterturm hoch, ist das gelungen. 284 Frauen und Männer, Mädchen und Jungen, haben sie nämlich in vielen Einzelketten geschaffen. Sie wurden in einer Ausstellung im Stadthaus Ende März der Öffentlichkeit präsentiert - für viele Ulmer ein fröhlicher Part im Feierprogramm ums Turmjubiläum, in dem es auch Pannen gab. Die Ketten hingen dort nur sechs Wochen, kamen wieder zurück in die Dentler Goldschmiede. Doch inzwischen hat die Bürgerkette viele Fans gefunden, Stadthauschefin Karla Nieraad und die Ulmer Kulturbürgermeisterin Iris Mann gehören dazu. Beide fanden es schade, dass die originellen Einzelketten nur kurze Zeit öffentlich zu sehen waren. Und kamen auf diese Lösung: Die Bürgerkette hängt nun weiter im ersten Stock des Stadthauses, jedoch weiter hinten als bei der Ausstellungseröffnung, nämlich im Durchgang zum Kabinett. Dort wird sie für ein Jahr zu sehen sein. Was dann mit ihr passiert - dazu hat Gisela Dentler schon Ideen, die sie jedoch noch geheim hält.

Heute vor einem Jahr . . .

. . . haben wir berichtet, dass es mit dem Rad schneller geht. Der damalige Baubürgermeister Alexander Wetzig bewies Sportsgeist. Er, der Radfahrer, trat gegen einen Moderator des Senders Donau3FM an, ein Autofahrer. Beide lieferten sich ein Wettrennen durch die Stadt. Das Ergebnis: Wetzig war schneller und radelte recht unangestrengt ins Ziel. ZITAT DES TAGES

Ich bin dafür, dass Du Oberbürgermeister wirst, denn das ist meine

einzige Chance,

dass ich länger im

Gemeinderat bin als Du

Dorothee Kühne

Die SPD-Stadträtin zum OB-Kandidaten Martin Rivoir: Die beiden zogen 1989 gemeinsam zum ersten Mal in den Ulmer Gemeinderat ein und sitzen dort bis heute.

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