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    Karl-Heinz Brunner (Mitte) beobachtete mit Florian Baar und Hans Martin Wanner vom ACE vor der Glacis-Galerie Autofahrer beim Telefonieren. Foto: 
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    Ungewohntes Bild: Heeresmusikkorps-Musiker im Feldanzug. Foto: 
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Beim Zählen

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Karl-Heinz Brunner hat sich der Kampagne "Park dein Handy, wenn du fährst!" des Auto Club Europa (ACE) angeschlossen und an ihrer Umsetzung in der Region Neu-Ulm mitgewirkt. Trotz des Verbots und gestiegener Bußgelder steigt die Zahl der Handy-Nutzer am Steuer - das Kraftfahrt-Bundesamt registrierte 2014 mit 6800 pro Monat eine Verdopplung der Verstöße. Zusammen mit Florian Baar (Regionalbeauftragter des ACE für Bayern), sowie dem Pressesprecher des ACE aus Neu-Ulm, Anwalt Hans Martin Wanner, war Brunner zwischen dem 30. Mai und dem 22. Juli bei sechs Zählungen in Neu-Ulm. In insgesamt über sechs Stunden postierten sie sich an der Kreuzung Memminger Straße/ Meininger Allee sowie am Allgäu Ring und beobachteten akribisch. Insgesamt erwischten sie 83 Personen beim illegalen Telefonieren und 33 Personen beim Tippen auf dem Smartphone. Was viele Autofahrer nicht wissen: Nicht nur das Telefonieren im Auto, sondern auch das Wegdrücken von Anrufen ist nicht erlaubt. Der Gesetzgeber schreibt nämlich ein absolutes Handy-Verbot am Steuer vor. Auch das Abrufen von E-Mails oder das Ablesen der Uhrzeit sind also tabu.

Im Feldanzug

Schwarzes Barett, Krawatte, mausgraue Dienstjacke, glänzende Schuhe. So kennt man das Heeresmusikkorps Ulm bei Auftritten. Als in der Wilhelmsburg-Kaserne an den Widerstandskämpfer Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg gedacht wurde, traten Dirigent Major Matthias Prock und seine Musiker im grünen Feldanzug, mit gekrempelten Ärmeln und Kampfstiefeln auf. Ein Bild, das die Öffentlichkeit bis zu diesem Tag so noch nicht gesehen hatte. Nein, die Soldaten hatten sich nicht eigenmächtig über die vorgeschriebene Anzugsordnung ob der schweißtreibenden Temperaturen hinweggesetzt. Der Grund war ganz profan: Die Damen und Herren in Uniform waren zwei Wochen lang auf Tournee in Kanada gewesen und erst kurz zuvor zurück nach Ulm gekommen. Und weil sie bei ihren zahlreichen Auftritten alle Uniformen aufgetragen hatten und die Reinigung nicht rechtzeitig liefern konnte, spielte das Heeresmusikkorps erstmals im Flecktarn. Der musikalischen Qualität tat's keinen Abbruch.

Heute vor einem Jahr . . .

. . . stand im Blatt, dass das Münster nicht nur die Kulisse abgeben kann für Popkonzert und Großparty vor und an Schwörmontag, sondern dass der Münsterplatz auch Schauplatz sein kann für richtig großen Sport: Die SÜDWEST PRESSE blickte voraus aufs Wochenende nach Schwörmontag, an dem im Donaustadion die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften stattfanden - und in deren Rahmen das Kugelstoßen mit Weltmeister David Sporl auf dem Münsterplatz. Auf ihm wiederholt sich die Geschichte: Nicht gleich nach Schwörmontag und nicht mit Kugelstoßen - aber mit Sport: Am 30. August steigt dort ein Basketball-Spiel, bei dem Ratiopharm Ulm gegen den Meister Brose Bamberg antritt.ZITAT DES TAGES

Ich werde mich nie mit Herrn Gönner vergleichen

Gunter Czisch

Der Ulmer Finanzbürgermeister und OB-Kandidat.

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