Köpfe, Klatsch, Kurioses

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Die Grill-Feuerwehr

Der Chef des "Hirsch" in Finningen, Johann Britsch (59), ist erklärtermaßen ein Freund von PS-starken Motoren und schweren Geräten. Er fährt gerne mit seinem Motorrad durch die Gegend. Und er fliegt gerne, dreht dabei gewagte Pirouetten, schon auch mal über Neu-Ulmer Gebiet. Er ist nämlich auch Kunstflieger. Seine neueste Errungenschaft ist eine in Bad Wurzach ausgemusterte Feuerwehr-Drehleiter, getauft auf den Namen "Firefighter". Schlappe 40 000 Euro hat er dafür ausgegeben. Das "Hirsch"-Team rückt damit zu Firmenfeiern und Partynächten aus, bevorzugt wenn dabei gegrillt wird. Schon 30 Mal war der "Firefighter" in diesem Jahr im Einsatz, an Bord der Barbecue-Löschzug samt Catering-Team. Der "Firefighter" sei bei jedem Event eine große Attraktion, weil die Gäste vor oder nach dem Essen mit der Drehleiter nach oben fahren und sich alles von oben anschauen können, sagt "Kommandant" Britsch, der sich selbst als ein "bisschen verrückt" bezeichnet. Sonst hätte er die Idee mit dem "Firefighter" auch nicht zusammen mit seinem Schwiegersohn umgesetzt. Britsch kennt sich aber auch mit Feuerwehrautos aus, denn er ist immer noch Mitglied des Finninger Löschzugs, fährt aber nicht selbst. Er ist vielmehr Träger des besonders schweren Atemschutzgeräts.

"Jubiläum" im Weindorf

Zugegeben, bei 15 Jahren kann man nicht von einem echten Jubiläum sprechen. So lange veranstalten William und Marie-Louise Capoen ihr französisches Weindorf "Petit Paris" in der Friedrichsau. Am Mittwochabend haben sie das mit "Freunden" gefeiert. Denn seine treuesten Besucher bezeichnet der in Berlin lebende Franzose gerne als Freunde. Nun, besagte Freunde, vor allem aus der Kommunalpolitik, haben ihm beim "Jubiläumsabend" im Moulin Rouge einen Korb gegeben. Das Wetter war offenbar zu schlecht. Zumindest kam mit Dieter Schaible der ehemalige Ulm-Messe-Chef mit einem Blumenstrauß. Unter Scheible war "Petit Paris" vor 15 Jahren erstmals nach Ulm gekommen. Mit der Zwischenbilanz ist Capoen mehr als zufrieden - dank des überragenden Wetters in den ersten 14 Tagen.

Donauabenteuer

Am Montag, 24. August, startet in der Landesschau Baden-Württemberg, drittes Fernsehprogramm, 18.45 Uhr, die neue, 16-teilige Staffel "Gagstätters Donauabenteuer 2015". Der Journalist Axel Gagstätter, der in Senden aufgewachsen ist, macht mit seiner Serie dort weiter, wo er aufgehört hat: in der Wachau. Und er ist tatsächlich paddelnd und trampend bis zum Schwarzen Meer gekommen. Unter anderem war er mit den Donaufreunden auf der Ulmer Schachtel unterwegs. Er hat also einiges zu erzählen.

Heute vor einem Jahr . . .

. . . hatte der Neu-Ulmer OB Gerold Noerenberg noch erklärt, dass die Wohnungssuche für Asylbewerber nicht Sache der Stadt, sondern des Landkreises sei. Das hat sich inzwischen relativiert. Die Stadt hat dem Landkreis inzwischen entsprechende Angebote gemacht.ZITAT DES TAGES

Weder in Stuttgart noch in Berlin haben wir da richtige Politikerprofile, die sich wirklich auskennen Dr. Hans-Walter Roth

Der Ulmer CDU-Stadtrat und Arzt zur Koordination des Flüchtlingsstroms

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