KÖPFE KLATSCH KURIOSES vom 8. März 2013

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Wirtschaftsminister Martin Zeil (rechts) überreicht Johann Britsch die bayerische Staatsmedaille. Foto: Ralf Grimminger

Ein Fan der Raumfahrt

Wer in einer Konferenz, im Konzert, im Vortrag vergisst, sein Handy stummzuschalten, der wird von den anderen kritisch angeschaut, wenn das Ding losgeht. Nicht mahnend, sondern eher schmunzelnd war die Reaktion auf das "Houston, we have a problem", das das Handy von Gerhard Semler von sich gab, als der Leiter der Abteilung Bildung und Sport gestern einen Termin in einer Schule absolvierte. Berühmt geworden ist der Satz, den die Astronauten der Apollo-13-Mission im April 1970 ans Kontrollzentrum auf der Erde sendeten. Nach der Explosion eines Tanks während des Fluges zum Mond musste die geplante Mondlandung aufgegeben werden. Technische Improvisation war nötig, um die drei Besatzungsmitglieder in ihrem beschädigten Raumfahrzeug lebend zur Erde zurückzubringen. Semler sagt, er sei schon immer von Raumfahrt begeistert, aber wegen der manchmal fehlenden Bodenhaftung Beamter geworden.

Abfuhr für Parkgebühr

Ein im Müllsack verpackter Parkautomat gibt in der Herrenkellergasse Rätsel auf: Ist der städtische Geldeintreiber ein Fall für die Entsorgungsbetriebe oder hat ein Autofahrer den Parkgebühren eine ganz persönliche Abfuhr erteilen wollen? Die Stadt weiß von nichts. Bei der Abteilung Verkehrsplanung und Straßenbau, die für die Parkuhren mit zuständig ist, rätselt man: Es könne sich um einen Scherz handeln oder darum, dass wegen einer Baustelle Parkplätze wegfallen, lautet die Auskunft. Dann würde die Parkuhr vorübergehend stillgelegt werden. Aber dem Zuständigen ist nichts dergleichen bekannt. Dafür weiß eine benachbarte Händlerin, was Sache ist. "Der Automat ist zu unserer Freude schon lange kaputt. Jetzt war aber eine Reparaturfirma da, hat sich das Ding angeguckt und den Sack drübergestülpt", erzählt sie und ergänzt: "Es ist wirklich jammerschade, wenn sie das Ding richten."

Ehrung für Britsch

Johann Britsch, Inhaber und Geschäftsführer des Hotel-Landgasthofs "Hirsch" in Finningen, ist mit der Staatsmedaille für seine Verdienste um die bayerische Wirtschaft ausgezeichnet worden. Die Medaille wurde von Wirtschaftsminister Martin Zeil in München übergeben. Britsch, der den Gastronomiebetrieb in fünfter Generation führt, baute den Landgasthof in drei Jahrzehnten zu einem Vier-Sterne-Hotel mit 70 Betten, Wellnessbereich, Feststadel und Tagungsräumen aus. Der "Hirsch" ist heute ein mittelständischer Betrieb mit 120 Mitarbeitern. Über seinen Betrieb hinaus ist der 56-Jährige in vielen Ämtern tätig, unter anderem als Vorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbands in Schwaben. All diese Aktivitäten für die heimische Wirtschaft des Finningers, der zudem die örtliche Feuerwehr unterstützt und begeisterter Sportflieger ist, wurden jetzt von der bayerischen Staatsregierung gewürdigt, ebenso wie sein soziales Engagement. Britsch unterstützt seit Jahren mit großem Einsatz die Aktion 100 000 und Ulmer helft.

Heute vor einem Jahr. . .

. . . berichteten wir über den Warnstreik in der Stadtverwaltung. Rund 500 Mitarbeiter hatten sich auf dem Ulmer Marktplatz versammelt und mehr Lohn gefordert. ZITAT DES TAGES

Den Osterhasen gibt es für Kinder, wenn die

Eltern an ihn glauben

Bettina Müller

Die Psychologin des Kinderschutzbundes über den Umgang mit der Wahrheit. Sie ist dafür, Kindern Freiraum für Fantasie zu lassen.

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