KÖPFE KLATSCH KURIOSES vom 6. Oktober

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    Unser Korrespondent in Washington zu Besuch in Ulm: Peter DeThier.
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Neu bei der Stadt

Jutta Krasenbrink und Marius Pawlak übernehmen Leitungsaufgaben in der Ulmer Stadtverwaltung. Der Fachbereichsausschuss Stadtentwicklung, Bau und Umwelt hat Krasenbrink die Leitung der Abteilung Planung, Bau und Unterhalt beim Zentralen Gebäudemanagement übertragen. Damit wird die 40-Jährige Nachfolgerin von Walter Wirsching, der in den Ruhestand geht. Die Diplom-Ingenieurin aus dem Münsterland arbeitete von 2000 bis 2008 beim Staatlichen Hochbauamt Ulm. Seit 2008 ist sie für das Vermögen- und Bau-Amt Baden-Württemberg tätig, zuletzt als Projektleiterin bei der Sanierung des Opernhauses. Pawlak ist seit 2009 bei der Ulmer Stadtverwaltung beschäftigt, aktuell als Leiter der Vollstreckungsstelle. Der 28-Jährige Schwabe folgt Richard Nann, zuständig für Verwaltung und Controlling in Baubürgermeister Wetzigs Fachbereich, im Amt. Auch Nann tritt in den Ruhestand.

US-Korrespondent live

Peter DeThier, seit 1990 Korrespondent der SÜDWEST PRESSE in den USA, gab eine klare Prognose für den Ausgang der Präsidentenwahl am 6. November ab: Barack Obama bleibt im Amt. In unserer Veranstaltung "Korrespondenten live" im gut gefüllten Saal der Sparkasse in der Neuen Mitte sagte der 51-Jährige, Obama liege bereits jetzt nach der Zahl der Wahlmännerstimmen deutlich vorn. Konkurrent Mitt Romney müsste alle neun als offen geltenden "Swing-Staaten" gewinnen, um das Blatt zu wenden - das sei trotz seines gelungenen Auftritts im ersten TV-Duell mit Obama unwahrscheinlich. Der gebürtige Bonner DeThier ist gelernter Diplom-Volkswirt. Er lebt mit seiner Familie bei Washington und berichtete im Gespräch mit unserem Nachrichtenchef Lothar Tolks auch über Land und Leute seiner Wahlheimat. Dass ihn auch ein ehemaliger Schulkamerad begrüßen würde, konnte DeThier nicht ahnen. Gunter Kaden aus Geislingen hatte in der SWP die Ankündigung des Vortrags gelesen und war an die Donau gefahren, um nach mehr als 30 Jahren seinen Gefährten von einst wiederzutreffen. So unterhielten sich nach der Veranstaltung die beiden Abiturienten der Deutschen Schule Washington zum ersten Mal seit 1979, als beide ihr Abi gemacht hatten.

Schneider zu Euro-Krise

Insbesondere die so genannten PIGGS-Staaten, also Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien, hätten es von Anfang an an der notwendigen Haushaltsdisziplin mangeln lassen, rügte der baden-württembergische Sparkassenpräsident und MdL Peter Schneider vor gut 70 Zuhörern in Ulm. Er sprach auf Einladung des CDU-Stadtverbands in den Ulmer Stuben über das Thema "Europa - Stabilität für unsere Zukunft?". Schneider verschwieg nicht, dass auch Deutschland die ersten fünf Jahre gegen den beschlossenen Wachstums- und Stabilitätspakt verstoßen hatte. Deutschland habe jedoch in der Folge Lohndisziplin geübt und sich dem Wettbewerb angepasst, während die anderen Staaten ihre Leistungsbilanzdefizite durch immer neue Schulden ausgeglichen hätten. Schneider: "Jetzt wird repariert, was jahrelang versäumt worden ist." Nach heutigem Stand der Dinge würde Deutschland im Fall der Fälle mit unglaublichen 809 Milliarden Euro in Haftung genommen werden, merkte er an. Die Inflationsrate beträfe vor allem den Sparer. Ein Zurück zur D-Mark kommt für den Sparkassenpräsidenten aber nicht in Frage. In diesem Fall, so prognostiziert er, würde ein ganzes Wirtschaftssystem zusammenbrechen. Die Euro-Krise, darin war er sich mit dem Stadtverbandsvorsitzenden Dr. Bertram Holz einig, könne nur über Haushaltsdisziplin und Stabilität der einzelnen Staaten bewältigt werden.

Heute vor einem Jahr. . .

. . . berichteten wir über die Suche eines neuen Standorts für den Kulturbiergarten Flussmeisterei. Bis heute wurde noch keine Lösung für den Veranstalter gefunden.

ZITAT DES TAGES

Ihre Personalien kenn

ich fast auswendig

Thomas Mayer

Der Neu-Ulmer Amtsgerichtsdirektor zu einem 45-jährigen Angeklagten, dessen kriminelle Karriere ebenso lang wie die juristische Mayers ist.

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