KÖPFE KLATSCH KURIOSES vom 6. März 2013

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Ivo Gönner mit Wandergesellen im Rathaus: Der Ulmer Ingo Alex - Zweiter von links - wurde auf die Walz geschickt. Foto: Ana Veronica Lung/Stadtarchiv Ulm

Auf die Walz

Genau drei Jahre und einen Tag lang darf sich der Ulmer Mälzer- und Brauergeselle Ingo Alex nicht mehr in seiner Heimatstadt Ulm blicken lassen. Auf maximal 50 Kilometer darf er sich ihr nähern, kein Handy bei sich tragen, keinen Laptop, dafür die kleidsame Kluft, die ihn nach alter Väter Sitte als Wandergesellen erkennbar macht. Oberbürgermeister Ivo Gönner hat ihn im Ulmer Rathaus verabschiedet, wozu noch insgesamt 34 andere Handwerksgesellen dazu gekommen waren, die sich derzeit ebenfalls auf der Walz befinden. Die Wanderjahre waren seit dem späten Mittelalter die Voraussetzung für einen Handwerksgesellen, sich den Prüfungen zum Meister stellen zu dürfen. Die Gesellen sollten vor allem Land und Leute kennen lernen und neue Arbeitstechniken erfahren.

Nach Berlin

"Donau verbindet" heißt eine Marketing-Veranstaltung am heutigen Mittwochabend zur Internationalen Tourismusbörse in Berlin. Für diesen Donau-Salon haben sich viele Donaupartner vor dem Hintergrund der europäischen Donaustrategie zusammengetan, darunter das Donaubüro Ulm/Neu-Ulm. In der Ulmer Delegation reisen Bürgermeister Gunter Czisch, Donaubüroleiterin Sabine Meigel und Vertreter der Ratsfraktionen an. Der Donau-Salon wartet übrigens mit folgender aparter Einladung auf: "Wandern Sie die Donau aufwärts vom Check-In bei der Österreichischen Botschaft mit Cocktail und Fingerfood vorbei an Infoständen bis zum Oberlauf in der Landesvertretung Baden-Württemberg mit Podiumsdikussion und Buffet." Der Transfer dabei ist kein großes Problem, auch ohne Boot: Die Botschaft ist in der Stauffenbergstraße, die Landesvertretung in der Tiergartenstraße. Damit liegen sie praktisch nebeneinander. Wie gesagt: "Donau verbindet." Für Teilnehmer von der Tourismusbörse auf dem Berliner Messegelände her ist im Übrigen ein Shuttle-Schiff, pardon: Shuttle-Bus eingerichtet. Man ist ja schließlich nicht in Ulm an der Donau.

Ins Golden Tulip

Viele Menschen sagen einfach immer noch Mövenpick, wenn sie vom Hotel am Edwin-Scharff-Haus sprechen. Der Öffentlichkeit ins Bewusstsein zu bringen, dass das Parkhotel am Donauufer jetzt aber Golden Tulip heißt, wird eine der Aufgaben der neuen Hotelmanagerin sein. Die heißt Angelika Knoedel, hat im Steigenberger am Frankfurter Flughafen begonnen und in den Jahren 2005 bis 2008 drei verschiedene Hotels in Deutschland geleitet - zuletzt führte sie die beiden Häuser der Golden Leaf-Gruppe in Stuttgart-Zuffenhausen und am Flugplatz Stuttgart. Eines dürfte mit Sicherheit besser sein: die Aussicht. Vom Vier-Sterne-Golden Tulip mit seinen 132 Zimmern und drei Suiten in Neu-Ulm ist der Blick frei auf die historische Altstadt Ulms mit dem Münsterturm.

Heute vor einem Jahr . . .

. . . haben wir über einen neuen Vorschlag für den Wengenturm berichtet. Der Altmeister der Architektur Gottfried Böhm hatte eine abgespeckte Version vorgelegt, die seiner Ansicht nach für 1,2 Millionen Euro zu verwirklichen sei.

ZITAT DES TAGES

Daran konnte man sehen, dass es durchaus eine Wucht hatte

Markus Kienle

Der Ulmer Sozialplaner zu einer Delle im Auto der Stadtbotenmeisterei. Es war am südlichen Eingang zum Rathaus abgestellt, als Putz vom Giebel fiel - welcher Kienle auf dem Weg ins Büro nur um einen Meter verfehlte.

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