KÖPFE KLATSCH KURIOSES vom 5. März 2013

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Zum Beispiel Slowakei: Fünftklässler haben in der Stadtbücherei Neu-Ulm mit einer Donaurallye jetzt die Donauländer näher kennen gelernt. Foto: Oliver Schulz

Potter zum Auftakt

Über 300 Fünftklässler von insgesamt acht Ulmer und Neu-Ulmer Schulklassen haben jetzt Donau-Unterricht bekommen, mit einer ersten Donaurallye in der Stadtbücherei Neu-Ulm. Bei dieser interaktiven Entdeckungsreise des Donaubüros Ulm/Neu-Ulm ging es darum, Donauländer auf spielerische Weise besser kennen zu lernen. Frage also: Was hat Harry Potter mit Bulgarien zu tun? Nun, Schauspieler Stanislav Ianevski ist Bulgare, er spielte im Film den Jungzauberer und begnadeten Quidditch-Spieler Viktor Krum, Mitglied der bulgarischen Nationalmannschaft. Das Donaubüro will nach dem Motto "Europa to go" das oft spröde und sperrige Thema Europa mal anders als im Schulunterricht präsentieren und damit gleichzeitig Donaubegegnungen mit und in anderen kulturellen lokalen Einrichtungen forcieren. Jetzt wird bei den Lehrern zur Veranstaltung nachgefasst, dann könnten 2014 die nächsten Fünftklässler zur Donaurallye antreten, berichtet Projektleiterin Galyna Schweizer. Zunächst plant das Donaubüro aber erst mal, Grundschulen für einen Malwettbewerb zum Danube Day im Juni einzuladen.

Party zum Abschied

Zu einer After-Work-Party hat Theodor Dirr kürzlich Bekannte, Kunden und Geschäftsfreunde in die Geschäftsräume von Wohndesign Dirr im Donaucenter eingeladen. Die After-Work-Party war aber eigentlich eine Abschiedsparty: Der Laden in Neu-Ulm, den Dirr gemietet hatte, wechselte den Eigentümer, und der neue verlängerte den Mietvertrag nicht, weil er die Räume selbst nutzen will. Dirr, der ungern aus Neu-Ulm weggeht, wurde in Ulm fündig: Mitte März eröffnet er sein Geschäft wieder, und zwar in der Neuen Straße neben Kemper.

Prozess zum Abitur

Rund 400 Ulmer Gymnasiasten sind im Anna-Essinger-Gymnasium und im Bürgerhaus Mitte jetzt hochkarätig aufs Deutsch-Abitur vorbereitet worden, und zwar von Reiner Stach, immerhin einer der weltweit renommiertesten Forscher über Franz Kafka. Auf Einladung der Buchhandlung Kerler erläuterte der Wissenschaftler aus Berlin die Entstehungsgeschichte des Stationenromans "Der Prozess", welcher allgemein als "schwer zugänglich in die Weltliteratur eingegangen ist", wie Kerler-Geschäftsführer Axel Werner sagt. Angst brauche jedoch kein Schüler vor dem Roman zu haben, ja, er eigne sich sogar als Einstiegslektüre in den Kafka-Kosmos und dem Text habe der Autor alles Notwendige zur Interpretation mitgegeben - nicht die schlechtesten Voraussetzungen für das Abitur also: "Der aufmerksame Leser ist immer schlauer als die Hauptfigur Josef K." So bot der Referent den Abiturienten im Beisein der Deutschlehrer Georg Kocheise und Nina Herkommer handfeste Interpretationsansätze an - bis im Bürgerhaus die Köchin der Veranstaltung den Prozess machte, um die Mensa herzurichten.

Heute vor einem Jahr . . .

. . . berichteten wir über eine Rettungsübung in den Trümmern der halb abgerissenen Sparkasse in der Neuen Straße. Die Rettungshundestaffel der Feuerwehr probte den Ernstfall. Trümmerhunde suchten Verschüttete - und fanden sie auch.ZITAT DES TAGES

Ich warte auf den Tag,

an dem wir hier den

Juchtenkäfer haben

Gerold Noerenberg

Der Neu-Ulmer OB am Ende einer langen Debatte über Zauneidechsen, die offenbar im Gewerbegebiet nördlich der Lessingstraße leben, wo zwei Betriebe erweitern wollen.

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