KÖPFE KLATSCH KURIOSES vom 3. September 2013

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Abschiedsfoto vom Französischen Dorf 2013, aufgenommen am Sonntag. Rechts vorne ist Initiator William Capoen zu sehen. Foto: Maria Müssig

Capoen hält an Ulm fest

Der Veranstalter des Französischen Dorfs auf dem Volksfestplatz, William Capoen, betrachtet sich in Ulm gar nicht so sehr als Ausrichter eines Gastronomie-Events. "Ich komme hier zu Freunden," sagte er nach dem Finale am Sonntag. Capoen gastiert mit dem französischen Dorf und entsprechenden Ständen für Essen und Trinken seit 13 Jahren in der Friedrichsau, so dass inzwischen viele Stammgäste kommen. Allerdings hatte Capoen 2013 mit Widrigkeiten wie dem Gewittersturm am 4. August zu kämpfen, der die Kulissen erheblich in Mitleidenschaft zog. Außerdem lag das Weinfest auf dem südlichen Münsterplatz diesmal komplett im Zeitrahmen des Französischen Dorfs: 16 Tage lang. "Das ist schade", sagte Capoen, der einem Umsatzverlust von 30 Prozent hinnehmen musste: "Wir sind an der Rentabilitätsgrenze." Er führt das zwar zur Hälfte aufs Wetter zurück hätte es aber für besser gehalten, wenn das Weinfest später begonnen und in die erste Septemberwoche hineingereicht hätte: Eine Woche Überlappung wäre aus seiner Sicht in Ordnung. Zumal auch für diese Woche schönes Wetter angekündigt ist und dem von der Ulmer City und den drei Gastronomen Michael Freudenberg, Oliver Loser und Michael Speiser veranstalteten Weinfest vor diesem Hintergrund kein Schaden entstanden wäre. Der Berliner Gastronom, der auf die Einkünfte aus Ulm nicht angewiesen ist, will jedoch hier weiterhin das Französische Dorf veranstalten - "solange ich kein Geld verliere". Der Termin für nächstes Jahr steht bereits: 2. bis 31. August.

Drobinoha in Pension

Jahrelang gehörte Josef Drobinoha zur legendären Gruppe Rauschgiftfahnder um Johannes Lächler. Jetzt ist der Erste Kriminalhauptkommissar nach 40 Dienstjahren in den Ruhestand getreten. Drobinoha war kein gewöhnlicher Mann, das sagte in anderen Worten der Ulmer Polizeichef Karl-Heinz Keller zur Verabschiedung. "Drobs" wie er vielfach genannt wurde, war von Anfang an bis zuletzt in der Rauschgiftfahndung tätig, leitete zwischendurch die Außenstelle der Kripo in Ehingen. Vor allem aber hat er Schlagzeilen gemacht, als er mit zwei Kollegen bei seinen Chefs in Ungnade gefallen war, vom Dienst suspendiert und schließlich wieder aufgenommen wurde. Es war dabei um Fachliches und Persönliches gegangen, Drobinohas "Akribie, Fleiß und Können" halfen ihm, wie Keller heute sagt. Drobinoha wurde rehabilitiert, der damalige Chef der Kriminalpolizei samt Stellvertreter musste seinerzeit gehen. Mit ihm wurde nun auch Joachim Unseld, der ehemalige Leiter des Polizeipostens in Jungingen, in den Ruhestand verabschiedet - ebenfalls nach 40 Dienstjahren.Heute vor einem Jahr . . .

. . . berichteten wir über die anstehende Debatte über bezahlbaren Wohnraum in Neu-Ulm. Von der Situation sind vor allem die Armen betroffen. Wer einmal seine Wohnung verloren hat und im Nuißlheim landet, kommt dort nur schwer wieder weg. Dagegen will Neu-Ulm mit sozialem Wohnungsbau etwas tun. Das Thema bleibt weiter aktuell. ZITAT DES TAGES

Ich gehe davon aus, dass auch die NPD Interesse daran hat, wie ein Schneeräumer funktioniert

Gerold Noerenberg

Der Neu-Ulmer Oberbürgermeister will den Rathausplatz, auf dem eine Ausstellung von Gerätschaften des Baubetriebshofs geplant war, nicht für die NPD-Kundgebung räumen.

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