KÖPFE KLATSCH KURIOSES vom 28. Juni 2013

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TV gucken auf dem Ulmer Marktplatz: Der Gratisstrom aus der orangen Kunstaktion-Steckdose fließt nun sogar länger als angekündigt. Foto: Mark Klawikowski

Kunst

Ja, "Tatort" gucken kann Kunst sein. Zumindest, wenn die Flimmerkiste auf dem Marktplatz steht, sich Publikum versammelt und der Stecker in eben jener übermannshohen orangefarbenen Steckdose steckt, die im Zuge des Projekts "Kunst für alle" seit gut zwei Wochen kostenlos Strom liefert. So geschehen am Sonntag. Beim - zugegeben - tristen Bodensee-Tatort. Dafür freilich kann die Münchner Künstlergruppe "Department für öffentliche Erscheinungen" nix. Sie liefert Steckdose und Idee dahinter, nämlich die zeitgemäße Version des einstigen Dorfbrunnens - die Steckdose, ein sozialer Treffpunkt. Jüngst brachte die Steckdose eine Musikanlage zum Klingen, diverse Handys wurden bereits aufgeladen. Offiziell endet die Kunstaktion, die Ulmer an drei weiteren Orten mit Angeboten zum Mitmachen auffordert, am 28. Juni. Weil die Münchner ihre Steckdose aber erst am 3. Juli um 11 Uhr abholen, gibts noch fünf Tage länger Gratisstrom, sagt Kurator Martin Leibinger von der Ulmer Kulturfahrschule, die das Projekt in Kooperation mit dem Roxy auf die Beine gestellt hat.

Künstlich

"Stark müssen Roboter sein", meinte Timo (7). "Gefährliche Aufgaben erledigen", wusste Max (10). Die 21 jungen Robotik- und Technikfans, die jüngst am Roboter-Workshop des VDIni Club Ulm teilnahmen, brachten bereits eine ganze Menge Wissen mit. Dennoch staunten die Sieben- bis Zwölfjährigen nicht schlecht, als Tim Guhl von der KUKA GmbH in Augsburg seinen "you-robot" vorstellte. Per Fernbedienung hatten die jungen Ulmer dann auch mal das Sagen. Ein weiteres Highlight waren die fußballspielenden Roboter, die der Robotik AK des Lessing Gymnasiums Neu-Ulm vorstellte. Die Elftklässler, die kürzlich bei den RoboCup German Open Deutscher Meister wurden, erklärten den Kindern, wie sie die Roboter programmieren, worauf sie achten müssen, damit diese nicht etwa Eigentore schießen.

Heute vor einem Jahr. . .

. . . berichteten über die Wahl von Iris Mann zur neuen Sozialbürgermeisterin. Mit deutlicher Mehrheit - 24 zu 8 Stimmen - hatte der Ulmer Gemeinderat die als Kulturreferentin tätige Mann gleich im ersten Durchgang zur Nachfolgerin ihrer bisherigen Chefin Sabine Mayer-Dölle bestimmt.

ZITAT DES TAGES

Das ist ein in sich

geschlossenes aber

doch offenes Quartier

Birgit Schäfer-Oelmayer

Die Ulmer Stadträtin der Grünen während der Debatte zur Sanierung des Dichterviertels.

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