KÖPFE KLATSCH KURIOSES vom 27. Juni 2013

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Für Eisenbahnfans ein Prachtstück zum Fischerstechen: Ein Märklin-Waggon, gestaltet von Gerhard Grund. Foto: Oliver Schulz

Lichte Momente

Bei der Aufstellung des Bebauungsplans für das Einkaufsviertel Sedelhöfe ging es im Ulmer Rathaus am Dienstag zeitweise richtig verbissen zu. Viele Stadträte sehen Probleme für den bestehenden Einzelhandel kommen. So könnte der Zugang vom späteren Citybahnhof die Sedelhöfe bevorzugen und damit die Bahnhofstraße ins Abseits rücken. Auch FWG-Stadtrat Gerhard Bühler sieht noch viel Arbeit für die Gestaltung dieses Entrees in die City. Dabei erklärte er die von der IHK dafür ins Spiel gebrachte neue Bezeichnung "City-Tor" bereits zum "Begriff des Jahres". Im Übrigen aber stellte er auch klar: "Wir können die Fußgängerströme nicht so lenken, wie es jeder einzelne Einzelhändler gerne hätte." Und dann schob Bühler in einem ganz lichten Moment mit Blick auf die Neugierde der Menschen noch nach: "Am Anfang wird es eh jeden in die Sedelhöfe ziehen." Zugang hin oder her.

Dunkle Ahnungen

CDU-Stadtrat Siegfried Keppler gab dem Sedelhöfe-Projekt die größten Vorschusslorbeeren mit: "Dieses Projekt braucht nicht nur Zustimmung, sondern auch breite Begeisterung." Nicht ganz so begeistert war er mit Blick auf das große Modell der Sedelhöfe, das im Sitzungssaal im Rathaus aufgestellt war. Denn darin entdeckte er "dunkle, enge Schluchten". So was genüge den städtebaulichen und architektonischen Ansprüchen für die Sedelhöfe natürlich nicht. Tatsächlich erinnert der nordwestliche Teil im Modell mit hoher Bebauung im Eck zur Friedrich-Ebert-Straße hin an die Gegend zwischen Hauptbahnhof und Stachus in München, die streckenweise einem schluchtenartigen Niemandsland gleicht.

Der neue Waggon ist da

Große Feste werfen ihre Schatten voraus. Etwa das Fischerstechen: Für das diesjährige hat Gerhard Grund aus Offingen einen Märklin Eisenbahnwaggon entworfen, geeignet für die Spurweite H0. Übers Motiv "musste ich nicht lange nachdenken". Der Wagen zeigt links einen rot gekleideten Trompeter. "Der gehört zum Fischerstechen. Er ruft alle Leute zusammen und kündigt an, dass der nächste Stecher dran ist." Den größten Teil des Bildes nehmen zwei Zillen mit den Fahrern ein. An Board sind der Schneider von Ulm und der Ulmer Spatz. Woher Grund das alles kennt? "Ich bin ein Ulmer." Grunds Hobby ist das Gestalten von Modelleisenbahnwagen. Schätzungsweise 70 Wagen habe er bereits für diverse Feste gestaltet. 100 Stück hat Grund vom Wagen zum Fischerstechen 2013 herstellen lassen. Erhältlich sind sie in der Buchhandlung Herwig am Münsterplatz.

Azubis reden übers Geld

Auszubildende der Volksbank Neu-Ulm bringen Jugendlichen in der Region die Finanzwelt näher. Und zwar als Projekt von einem Lehrjahr zum nächsten. In diesem Schuljahr haben die Azubis der Volksbank Neu-Ulm regionale Schulen besucht, um den Schülern Themen wie Girokonto, EC-Karte, Überweisung und Online-Banking zu erläutern. Das teilt die Volksbank mit. Insgesamt wurden zwölf Klassen in Haupt-, Real- und Behindertenschulen sowie Berufsfortbildungszentren von den Azubis besucht.

Heute vor einem Jahr

. . .haben wir berichtet, dass am Münster mal wieder ein Gerüst gefallen ist. Der erste Abschnitt des Chors ist restauriert. Wie neu stehen zwei mittelalterliche Prophetenfiguren da. ZITAT DES TAGES

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Alexander Wetzig

Der Ulmer Baubürgermeister zu den Stadträten über das Projekt des Einkaufsquartiers Sedelhöfe

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