KÖPFE KLATSCH KURIOSES vom 24. Oktober 2013

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Verkaufsberater René Senser steht bei dem von Künstlerin Ilse Walter gemalten Unimog aus den 70er Jahren, links sieht man das "Stahlpferd". Foto: Rose Mayer

Kunst am Bau

Die Künstlerin Ilse Walter aus Ulm-Lehr hatte noch Farbe übrig, nachdem sie auf dem landwirtschaftlichen Hof ihres Bruders Erich Ruhland graue Silowände mit bunten Traktoren bemalt hatte (wir berichteten). Das brachte Geschäftsführer Gerhard Mayer von der Neu-Ulmer Firma Wilhelm Mayer Nutzfahrzeuge auf die Idee, Ilse Walter zu fragen, ob sie auch ihm bunte Unimogs malt. Von dem Ursprungsmodell "Stahlpferd" existieren im Unternehmen in der Industriestraße noch Zeichnungen. Dieses Vorgängerfahrzeug des Unimogs hatte Gerhard Mayers Großvater Wilhelm Mayer bereits von 1928 bis 1932 in Neu-Ulm produziert. Weil gestern und heute die neue Unimog-Baureihe den Kunden - Städte, Gemeinden und Gewerbetreibende - vorgestellt wurde und wird, hängen Ilse Walters überdimensionale Originalbilder außen am Zaun des Unternehmens. Die Kunst am Bau ist dort aber nicht immer zu sehen. "Bei schlechtem Wetter holen wir die schönen Bilder wieder rein", sagt Gerhard Mayer. Wofür steht die Abkürzung Unimog? Sie kommt ursprünglich von Universal Mäh-, Zug- und Antriebsmaschine, was dann auf Universal-Motor-Gerät reduziert wurde.Kein Selbstmitleid

Ex-Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat sich nach ihrem Rücktritt Selbstmitleid verboten. Zwei Devisen hatte sie, sagte die 58-Jährige jetzt der Illustrierten "Bunte": "kein Selbstmitleid und nicht zynisch werden". Die Zeit zwischen der Veröffentlichung der Plagiatsvorwürfe und ihrem Rücktritt sei ungewöhnlich anstrengend gewesen. "Jeder Tag war ein phänomenaler Kraftaufwand. Als es dann vorbei war, spürte ich auch Erleichterung." Die Universität Düsseldorf hatte Schavan wegen der Plagiatsvorwürfe den Doktortitel entzogen, kurz darauf trat die Ministerin zurück. Den Rücktritt empfinde sie nicht als Scheitern, sagte die Politikerin, die bei der Bundestagswahl ihr Ulmer Direktmandat verteidigte. Nun führe sie ein stilleres Leben. "Das ist nach der permanenten Lautstärke in den vergangenen Jahren eine gute Erfahrung."

Setra fährt Preise ein

Auf der zu Ende gegangenen Busmesse "Busworld 2013" im belgischen Kortrijk hat die Busmarke Setra fünf Preise abgeräumt. Für die im Evobus-Montagewerk in Neu-Ulm hergestellte Setra Comfortclass 500 gab es, wie berichtet, die Auszeichnung zum Bus des Jahres 2014, aber auch den Green Coach Award. Die Premiumlinie Setra Topclass erhielt drei weitere Preise. Für die Luxusbusse gab es den Grand Award der Reisebusse, auch mit Blick auf Ökologie und Sicherheit. Dazu der Chef des globalen Daimler-Busgeschäfts Hartmut Schick: "Die Preise zeigen, dass wir mit der Setra Comfortclass und der Topclass den Weg in eine neue Zukunft der Bus-Technologie geebnet haben."

Heute vor einem Jahr . . .

. . . berichteten wir über die "Lex Kulitz". Die Vollversammlung der IHK Ulm änderte eigens die Satzung, damit der amtierende IHK-Präsident Dr. Peter Kulitz eine dritte Amtsperiode anstreben konnte - Voraussetzung dafür, dass er sein Amt als Präsident baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertages weiter ausüben kann. ZITAT DES TAGES

Der Ulmer Gemeinderat ist per se ein

Innovationsausschuss

Ivo Gönner

Der OB gestern bei der Eröffnung der Seniorentage. Dort berichtete er, dass es im Gemeinderat schon 1995 einen Innovationsausschuss gab für neue Techniken im Wohnbereich.

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