KÖPFE KLATSCH KURIOSES vom 23. Oktober 2013

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Adrian Großkopf (rechts) übergab Michael Ratter (daneben) und seinem Team das Gütesiegel. Auch OB Ivo Gönner gratulierte (links). Foto: Volkmar Könneke

Schwaben als Geschenk

Der "Tag der Regionen" in Ulm mit verschiedenen Aktionen auf dem Ulmer Wochenmarkt im September und Oktober hat ein positives Nachspiel: Lebensmittel aus regionalen Manufakturen sind nun als Geschenkboxen zu bekommen. Sie beinhalten unter dem Motto "Gutes von hier" etwa Kürbissuppe im Glas, Rote-Bete-Meerrettich-Sauce, handgemachte Bandnudeln, Walnüsse und eine Bienenwachs-Kerze. "Sie ist handgezogen von psychisch kranken Menschen des Reha-Vereins Ulm, die unsere Boxen auch packen und verschicken", sagt Geschenkbox-Initiator Hendrik Mächler. Die "Sieben Schwaben" für 39,90 Euro enthält ein Drei-Gänge-Menü (selber kochen!) mit Produkten aus Ulm, dem Alb-Donau-Kreis sowie den Landkreisen Biberach und Göppingen. Die Geschenkboxen gibt es aber auch in kleineren Varianten von bis zu vier "Schwaben" - jeweils mit und ohne Alkohol. Die teuerste kostet 539,90 Euro. Denn hierbei kann man zum regionalen Essen privat eine kleine Musik-Combo buchen. "Im Umkreis von 50 Kilometern um Ulm liefern wir für zwei Stunden angenehme Berieselung durch unsere Mini-Combo ,reg.io Gaga", sagt Mächler. Oder soll es lieber ein Streichquartett sein? Dann könnte das Geschenk heißen: "Sieben auf einen Streich". Mehr im Internet unter www.gutesvonhier.de

Regalhöhen angenehm

Breite und barrierefreie Eingänge, Sitzgelegenheiten, klare lesbare Beschilderungen der Produktbereiche, rutschfeste Böden und angenehme Regalhöhen. Weil es dies alles im Schuhhaus Ratter in der Platzgasse 4 gibt, hat der Handelsverband Baden-Württemberg das Schuhgeschäft mit dem Qualitätszeichen "Generationenfreundliches Einkaufen" ausgezeichnet. Das Schuhhaus gebe den Kunden bei Beratung, Ausstattung und Service schon erste konkrete Antworten auf den demographischen Wandel, teilt der Handelsverband mit. "Solch ein Geschäft ist in erster Linie kundenfreundlich und serviceorientiert", sagte Adrian Großkopf, Assistent der Geschäftsführung des Handelsverbandes, bei der Übergabe der Urkunde an Geschäftsführer Michael Ratter.

Permanente Reformation

Die evangelische Reformationsgemeinde im Ulmer Westen ist eigentlich permanent am reformieren, und zwar sich selbst. Alles ging damit los, dass die Martin-Luther-Gemeinde und die Paul-Gerhardt-Gemeinde fusionierten, das hat ihnen in Ulm bis dato keiner nachgemacht. Allerdings konnten sie damit ihre Namen nicht halten, weswegen man sich erst mal mit Martin-Luther-Paul-Gerhardt-Gemeinde tröstete. Das war natürlich nix, weswegen der Kirchengemeinderat 2003 salomonisch zum Namen Reformationsgemeinde fand. Der steht nun seinerseits zur Debatte, nachdem die Paul-Gerhardt-Kirche am Kuhberg abgerissen ist und sich alle Gemeindemitglieder in der Martin-Luther-Kirche versammeln. Was tun? Das erläutert Pfarrer Andreas Wiedenmann im neuen Kirchenblatt: Die Mitglieder selber sollen entscheiden, parallel zu den Kirchenwahlen am ersten Advent. Martin-Luther- oder Reformationsgemeinde? Oh Gott! Die Protestanten haben die Qual der Wahl.

Heute vor einem Jahr. . .

. . . ging es um eine IHK-Umfrage zur Konjunktur: Der Pessimismus nahm zu bei den Unternehmen.ZITAT DES TAGES

Bleiben Sie mindestens

14 Monate in Ulm

Ivo Gönner

Der Ulmer Oberbürgermeister anlässlich eines Rathausempfangs für rund 300 neu immatrikulierte ausländische Studenten, denen er in gewohnt launiger Art die Vorzüge Ulms erklärte: 14 Monate in Ulm hätten Albert Einstein gereicht, um später den Nobelpreis zu bekommen.

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