KÖPFE KLATSCH KURIOSES vom 22. Oktober 2013

|
Im Haus der Begegnung hat das Publikum einen musikalisch-literarischen Abend erlebt. Auch Schülerchöre traten dabei auf.  Foto: 

Besuch vom Radio

Heute ist der Deutschlandfunk mit seinem "Journal am Vormittag - Sprechstunde" in der Ulmer Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie zu Gast. Das Thema der Live-Sendung lautet "Zwischen Suizid und Selbstverletzung - Jugendliche in Not". Moderator Carsten Schröder spricht mit dem Ärztlichen Direktor Prof. Jörg Fegert unter anderem über Essstörungen bei Jugendlichen und die Frage "Psychische Störungen vs. Pubertät - was ist normal?" Es wird Live-Schaltungen in die Klinikschule und eine Reportage aus der Therapiewerkstatt geben. Beginn der anderthalbstündigen Sendung ist um 10 Uhr. Wer sich für das Thema interessiert und dazu gerne erleben möchte, wie Radio gemacht wird, ist eingeladen. Der Eintritt ist frei. Die Klinik befindet sich auf dem Safranberg in der Steinhövelstraße 5.

Abrahams Kinder

Im Haus der Begegnung hat ein bunt gemischtes Publikum einen musikalisch literarischen Abend der drei auch in Ulm praktizierten Religionen erlebt, die auf Abraham zurück gehen: Judentum, Christentum und Islam. Markus Romes, künstlerischer Leiter des Abends, hatte - wie im ersten Konzert "Abrahams Kinder" im vergangenen Jahr in Vöhringen - wieder ein spannendes Konzept erarbeitet. Künstler und Chöre aus der Region wirkten an der Aufführung mit. So die Gruppen Sirius und Anya, Kinderchöre der Grundschulen Pfuhl und der Söflinger Meinlohschule. Die Schauspielerin Margarete Lamprecht versetzte mit ihren Musikern die Zuhörer in die Szenerie des Warschauer Ghettos. Die Klezmer-Band war hochkarätig besetzt mit Markus Munzer-Dorn an der Gitarre, Jochen Anger spielte Klarinette, Markus Romes Klavier, Thomas Dirr Bass. Der Kreischor des Iller-Rot-Günz-Sängerkreises interpretierte Psalmvertonungen. Absolut still war es im Saal, als der 15-jährige Ali Mahmood einige Suren aus dem Koran rezitierte. Der Erlös des Konzerts geht an die SÜDWEST PRESSE-Aktion 100 000.

Zoll stoppt Maskottchen

1200 Plüsch-Eisbären in Form kleiner Schlüsselanhänger hat der Ulmer Zoll zurückgehalten. Die Stofftiere sind das offizielle Maskottchen der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi und waren für eine Firma im Landkreis Neu-Ulm bestimmt. Weil sie nicht den deutschen Bestimmungen für Produktsicherheit entsprachen, haben sie die Zöllner im Ulmer Donautal nicht zum Import freigeben. Beispielsweise fehlte die notwendige CE-Kennzeichnung. Außerdem waren Produkthinweise ausschließlich in kyrillischen Buchstaben geschrieben.

79 Minuten voran

Jetzt hat schon jeder mit seinem Handy permanent die Uhrzeit bei sich, aber wenn die gute alte Kirchturmuhr nicht richtig tickt, dann fällt das trotzdem sofort auf. So gestern im Fall der Georgskirche, die ihrer Zeit mit dem Glockenschlag 79 Minuten voraus war. Um 16.41 Uhr schlug es also zum Beispiel sechse. Immerhin. Manche finden ja, die Kirche wäre der Zeit hinterher. Vielleicht steckt an St. Georg aber doch die Turmsanierung dahinter.

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr haben wir berichtet, dass Car2go Ulm seinen Sonderstatus verlor und man Smarts auch anderswo mieten konnte. "Das Automietsystem Car2go wechselt in eine Kooperation mit Europcar." Der Vorteil sei, dass man mit dem Ulmer Chip Autos an anderen deutschen Standorten mieten könne.ZITAT DES TAGES

Sie haben ein Riesen-Glück, dass Sie keine

Laden-Leerstände haben

Peter Fuhrmann

Der Experte für die Konzeption innerstädtischer Einkaufszentren zur Situation des Ulmer Einzelhandels.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Teva streicht weltweit 14.000 Stellen

Die Ratiopharm-Mutter Teva will weltweit 14.000 Stellen streichen. In Deutschland hat der Konzern 2900 Mitarbeiter, die meisten arbeiten in Ulm. weiter lesen