KÖPFE KLATSCH KURIOSES vom 22. Mai 2013

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Helga Gerstmeier (links), Vorsitzende des Ulmer Seniorenrats, und Anneliese Becher vom Elisa-Seniorenstift testen das neue "Flitzerle". Foto: Oliver Schulz

Nabada im Fernsehen

Kaum ist Hans-Joachim Amann als Nabada-Organisationschef verabschiedet worden, da taucht er genau in jener Funktion wieder auf - im Schweizer Fernsehen, aus der Konserve. Am kommenden Freitag, 24. Mai, um 21 Uhr, zeigt der Sender SRF 1 in der Reihe "Die Donau" eine Reportage über den Flussabschnitt von der Quelle bis nach Linz. Die Filmminuten über Ulm sind dem typisch ulmischen Wasserspektakel Nabada gewidmet. "Ich bin im vergangenen Jahr einen ganzen Tag begleitet worden, sogar bis aufs Kommandoboot sind die Kameras mitgeschleppt worden", erzählt Hans-Joachim Amann. Er ist schon sehr gespannt, welche Szenen es ins Fernsehen geschafft haben.

Mobiler Seniorenrat

Zur Erklärung vorneweg: Der Seniorenrat Ulm ist eine Arbeitsgemeinschaft, in der sich Organisationen, Einrichtungen, Vereinigungen und Einzelpersonen zusammengeschlossen haben, die im Stadtkreis Ulm auf dem Gebiet der Altenarbeit und -hilfe tätig sind. Und: Jedes Jahr schreibt sich der Seniorenrat Ulm ein neues Projekt auf die Fahne. Aktuell hat er über Spenden und Werbung auf dem Fahrzeug nun ein Auto, genannt "Flitzerle", angeschafft, um ältere und gehbehinderte Menschen beispielsweise zum Einkaufen und zum Arzt zu bringen. Gedacht ist sogar an Sammelfahrten, wenn die angesteuerten Orte beieinander liegen. "Der Seniorenrat stellt das Auto, jetzt suchen wir noch dringend ehrenamtliche Frauen und Männer, die unser Fahrzeug fahren und pflegen", sagt die erste Vorsitzende Helga Gerstmeier. Wer mitmachen möchte, kann sich als Fahrer melden unter h.gerstmeier@web.de oder Tel. (0731) 72 34 73. Da sich der Seniorenrat generell als Organ der Meinungsbildung und des Erfahrungsaustausches auf sozialem, wirtschaftlichem, kulturellem und politischem Gebiet versteht, könne man sich aber auch anderweitig beteiligen.

Nordisches Design

Klare Linien und edle Farbe, die Rede ist von modernen Gebrauchsgegenständen, die noch bis 8. Juni im Haushaltswarengeschäft Abt am Münsterplatz in der Sonderausstellung "Nordic Design" zu sehen sind. An Stationen im ganzen Haus sehen die Kunden verschiedene Ausstellungsstücke, erfahren Wissenswertes über Design aus Skandinavien und blicken hinter die Kulissen bekannter Marken. Zur Ausstellungseröffnung mit rund 300 geladenen Gästen war auch der dänische Stardesigner Tomothy Jacob Jensen nach Ulm gekommen. Er saß bei einer Diskussion mit Caroline Schwarz, Leiterin der Ulmer Schmuckmanufaktur Ehinger-Schwarz, sowie Michael Ring, Inhaber der dänischen Designmarke Stelton, auf dem Podium. Dabei wurde unter anderem auch über den deutschen Einfluss auf das Nordic Design und speziell über die Rolle Ulms als Designstadt und Heimat der Hochschule für Gestaltung gesprochen. Jensen sagte: "Deutschland gehört für mich zumindest designtechnisch zu den nordischen Ländern." Und Ring ergänzte: "Aber das skandinavische Design ist im Vergleich zum deutschen vielleicht noch einen Tick weiblicher." Anschließend war noch Shopping bei skandinavischen Häppchen angesagt.

Heute vor einem Jahr. . .

. . . berichteten wir über "Fünf Kinder in Wohnungsnot". Eine Alleinerziehende suchte mit ihren fünf Kindern eine Wohnung. Bis dahin ohne Erfolg, trotz professioneller Unterstützung der Wohnberatung der Neu-Ulmer Diakonie. Inzwischen hat die Mutter mit ihren Kindern aber eine Wohnung gefunden.

ZITAT DES TAGES

Unsere Infrastruktur

ist schon bezahlt

Markus Haut

Der Firmenchef des Sat-Spezialisten Level 421 in der Küfergasse sieht das neue Projekt Ulm-Connect für schnelles Internet über Funk nicht nur unter kommerziellen Gesichtspunkten.

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