KÖPFE KLATSCH KURIOSES vom 2. Januar 2014

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Ulrike und Michael Jöstingmeier haben den Gästen des DRK-Übernachtungsheims zum zehnten Mal ein Silvestermenü spendiert. Foto: Deutsches Rotes Kreuz

Silvesterfeier beim DRK

Zum zehnten Mal haben Dr. Ulrike und Dr. Michael Jöstingmeier den Silvesterabend auf besondere Weise eingeleitet: mit einem festlichen Menü im Übernachtungsheim des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), das sie den Gästen dort spenden. Schon Wochen vorher fragten viele, ob es wieder ein Silvesteressen gebe, sagt Hausleiterin Karin Ambacher. Sie weiß, wie wichtig Rituale gerade für Menschen sind, die sonst keinen oder wenig Halt im Leben haben. Davon sind auch die Jöstingmeiers überzeugt, die in der Olgastraße eine neurologische Praxis haben. "Wir stehen auf der Sonnenseite des Lebens und sind dankbar, dass wir bei den Anforderungen der Gesellschaft mithalten können", sagt er. "Aber es gibt auch Menschen, die das nicht schaffen. Über die sollten wir nicht arrogant hinwegsehen und sie als faul oder unwillig abstempeln." Das Arztehepaar erlebt an den Silvesterabenden, dass die Gäste das festliche Menü als Lichtblick in ihrem Alltag erleben. "Und wir spüren auch, dass die Armut in den vergangenen Jahren zugenommen hat", sagt Ulrike Jöstingmeier. Sie hat sich auch gemerkt, dass Kartoffeln besonders gut ankommen und achtet darauf, dass sie jedes Jahr neben einer zweiten Beilage auf den Tisch kommen. Außerdem gibt es Blaukraut und zwei Sorten Fleisch, das die Metzgerei Geydan all die Jahre zu einem Sonderpreis gibt. Zum Abschluss reicht die Ulmer Ärztin jedes Jahr ein selbst gemachtes Dessert. Für sie sei es kein Opfer, den Silvesterabend mit bedürftigen, kranken und einsamen Menschen zu verbringen. "Das Festessen ist auch für uns ein wichtiges Ritual geworden."

Feiern und helfen

Aus einer spontanen Idee heraus haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Organisation&IT der Volksbank Ulm-Biberach dazu entschieden, für die Belegschaft einen kleinen Weihnachtsmarkt zu organisieren. Bei Glühwein, Punsch und Feuerwurst konnten alle Kolleginnen und Kollegen nach Feierabend im Hof der Zentrale am Olgaplatz die vorweihnachtliche Stimmung genießen. Schnell war während der Organisation klar, dass die Einnahmen aus dem Weihnachtsmarkt gespendet werden, teilt Jochen Klöble von der Volksbank mit. Nun wurde der Vorsitzenden des Förderkreises für intensivpflegebedürftige Kinder Ulm, Mathilde Maier, ein Scheck über 550 Euro übergeben. "Alle Kolleginnen und Kollegen sind sich einig, dass die Idee ,gemeinsam feiern, gemeinsam helfen 2014 wiederholt werden soll."

Kanzlei spendet

Die Ulmer Rechtsanwaltskanzlei Doppstadt und Kollegen hat sich entschlossen, in diesem Jahr auf die üblichen Weihnachtskarten zu verzichten und lieber einen Betrag in Höhe von 1000 Euro an das Ulmer Hospiz zu spenden. "Wir wollen damit die wichtige Arbeit dieser Einrichtung, konkret im ambulanten Kinder- und Jugendhospizbereich, unterstützen", teilt Rechtsanwalt Martin Ansbacher mit. "Es ist eines der schwersten Schicksale überhaupt, wenn Kinder aus ihren Familien gerissen werden. Hier wollen wir helfen."

Heute vor einem Jahr. . .

. . .berichteten wir über einen schweren Unfall, bei dem am frühen Neujahrsmorgen drei Menschen starben. Mehrere Autos waren in die Massenkarambolage auf der B 30 verwickelt. Ein Ehepaar aus Ulm, beide 80 Jahre alt, und ein 20-Jähriger aus dem Kreis Biberach starben, 13 Menschen wurden teils schwer verletzt.ZITAT DES TAGES

Das war jetzt die

eingebaute Testfrage

Ivo Gönner

Der Ulmer OB sprach beim Neujahrsempfang von den Kommunalwahlen "im nächsten Jahr" und erntete gleich vielstimmigen Protest. Die Kommunalwahlen sind seit gestern in diesem Jahr, nämlich im Mai.

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