KÖPFE KLATSCH KURIOSES vom 16. Februar

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    Prinz Asfa-Wossen Asserate spricht am Sonntag im Stadthaus. Foto: dpa
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    Frieder Nething will sich um seine eigene Stiftung kümmern. Foto: Lars Schwerdtfeger
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Bürger beteiligen sich

Als Theaterprojekt zum Landesjubiläum 60 Jahre Baden-Württemberg hat eine Gruppe Konstanzer Bürger ein Stück über Bürgerbeteiligung erarbeitet, einstudiert und mehrfach aufgeführt. Kürzlich wurde es auf Einladung von Staatsrätin Gisela Erler im Sitzungssaal des Landtags in Stuttgart einer Auswahl von Bürgern vorgeführt, die sich schon im Rahmen des Beteiligungskongresses engagiert hatten. Darunter waren auch vier Ulmer: Regine Bogner, Günter Dobrzewski, Klaus und Gudrun Köppen von den "Bürgerinitiativen rund ums Bauen in Ulm" (Bibu). "Der Titel ,Bürgerbeteiligung - ein Lustspiel zeigt schon, dass hier etwas ironisch und lustig genommen wird, was landauf landab meist eher zum Trauerspiel geeignet wäre", teilt Dobrzewski mit, der sich wie Regine Bogner auch in der Bürgerinitiative Türmle engagiert. Im Stück geht es um eine sich immer weiter von der Bevölkerung entfernende Politik und Verwaltung und den wachsenden Unmut der Bürger. Dobrzewski ist begeistert von dem Stück: "Der Bürger konnte sich mit seinen Fragen, Stärken und Unzulänglichkeiten wiederfinden. Selbst das stete Dilemma der Aktiven zwischen Engagement in einer Initiative und Forderungen der Familie wurde trefflich dargestellt."

Nething verabschiedet

Von Anfang an, seit März 1997, ist Frieder Nething Kuratioriumsmitglied der Stiftung Wohnstift Neu-Ulm. Zwei Mal wurde der Neu-Ulmer Architekt wiederbestellt. Zum Jahresende hat das Gründungsmitglied im Kuratorium aufgehört. OB Gerold Noerenberg als Stiftungsvorsitzender dankte Nething für seinen 15-jährigen Einsatz. Er habe die Stiftung sehr unterstützt, "es ist nicht selbstverständlich, sich neben vielen anderen Aufgaben so einzubringen". Diese anderen Aufgaben waren es auch, die Nething nun zum Aufhören bewogen haben. Er hat vor zwei Jahren seine eigene Stiftung "Gänseblümchen" gegründet, die Kindern aus finanziell benachteiligten Familien die Teilhabe an Kultur ermöglichen will. Eine eigene Stiftung bringe einen hohen Arbeitsaufwand mit sich, sagte Nething. Aber er lohne sich. "Gänseblümchen" gehe es in erster Linie darum, "dass Kinder in jungen Jahren nicht abgespalten werden von der Gesellschaft, weil sie sich etwas nicht leisten können".

Prinz bei der FWG

Der Ulmer FWG-Fraktion gebricht es nicht an Selbstbewusstsein. Das zeigt sich jedes Jahr auch auf ihrem Neujahrsempfang, fraglos der gesellschaftliche Höhepunkt unter den Neujahrsempfängen und stets gekrönt von hochkarätigen, bisweilen überraschenden Festrednern. 2012 sprach Annette Schavan noch als Bundesbildungsministerin, 2011 die Islamkritikerin Necla Kelek, 2010 der S 21-Projektsprecher Wolfgang Drexler, 2009 Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt. Diesmal ist ebenfalls ein prominenter Redner zu Gast: Prinz Asfa-Wossen Asserate, aus Äthiopien stammender Unternehmensberater, politischer Analyst und erfolgreicher Buchautor (neuestes Werk: "Afrika - 101 Fragen und Antworten"). Stadträtin Helga Malischewski hatte Asserate bei einem privaten Anlass im Ulmer Raum kennen gelernt, und nun zeigt sich, wie nützlich solche Kontakte sind. Der Empfang morgen, Sonntag, im Stadthaus beginnt um 11 Uhr.

Heute vor einem Jahr. . .

. . . berichteten wir über eine Aufstockung des kommunalen Ordnungsdienstes. "Ulm ist sicher", hatte zwar die Botschaft Karl-Heinz Kellers, Leiter der Polizeidirektion Ulm, und Roland Häußlers, Chef der städtischen Bürgerdienste, im Gemeinderat gelautet. Nach zweieinhalbstündiger Debatte beschlossen die Stadträte, den kommunalen Ordnungsdienst zu verdoppeln: von zwei auf vier Stellen.ZITAT DES TAGES

Ich würde Ihnen gern zum Valentinstag ein Kompliment machen, aber in Deutschland traue ich mich das

nicht mehr

Abtprimus Notker Wolf

Der oberste Benediktiner beim politischen Ascherdonnerstag der CSU zur bayerischen Justizministerin Beate Merk - in Anspielung auf die Sexismus-Vorwürfe gegen Rainer Brüderle (FDP).

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