Kinder unter drei Jahren richtig fördern

Viele Eltern müssen Vollzeit arbeiten, obwohl das Kind noch sehr klein ist. Die Betreuung von Kindern unter drei Jahren wird deshalb immer wichtiger.

|

Die Stadt Ulm möchte die Betreuung von Kindern unter drei Jahren weiter ausbauen, das verkündete Bürgermeisterin Sabine Mayer-Dölle anlässlich der Zertifizierung von Ulmer Fachkräften für Kindererziehung. Insgesamt 15 Erzieherinnen und zwei Erzieher wurden kürzlich im Ulmer Zentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) ausgezeichnet. Sie besuchten eine Weiterbildung, um Kinder unter drei Jahren richtig fördern zu können und so den Übergang von der Krippe in den Kindergarten zu erleichtern. Die Kosten dafür trägt die Stadt.

Fortbildungen für die Erziehung von Kindern unter drei Jahren gibt es schon länger, jedoch nur im Einzelnen. Die Zusammenarbeit mit dem ZNL habe nun durch Reflexionstreffen den Kreis geschlossen, sagt Petra Evanschitzky, Konzeptentwicklerin des ZNL. Zusätzlich zu den theoretischen Kursen wurden im kleinen Kreis die Inhalte wiederholt und reflektiert. Innerhalb der Weiterbildung gibt es fünf große Module, beispielsweise "Sprachentwicklung bei Kleinkindern". Diese Module sind jeweils in einzelne Kurse verschiedener Referenten unterteilt. Die Teilnehmer können frei entscheiden, welchen Kurs sie besuchen möchten. Aber die Erzieher sollten bewusst einen Schwerpunkt wählen, der für ihren beruflichen Alltag wichtig ist. Das Ziel ist forschendes Lernen, sagt Michael Fritz, Geschäftsführer des ZNL. Den Teilnehmern wurden theoretische Kenntnisse vermittelt, die sie in ihrem beruflichen Alltag umsetzen sollten. Das Ergebnis der praktischen Umsetzung präsentierten alle 17 Erzieher in Fachgesprächen mit Kornelia Schneider vom Institut für Bildung in der frühen Kindheit Hamburg, und Petra Evanschitzky. Schneider sieht in jedem Einzelnen viel Potential.

Die Erzieher haben die Weiterbildung freiwillig besucht und ziehen eine positive Bilanz. "Dank der Weiterbildung bin ich mit meinem Thema der Eingewöhnung von Kleinkindern in den Kindergarten viel besser vertraut. Auch der Austausch mit Kollegen hat mir sehr viel gebracht", sagt Niels Morgenstern. Claudia Rogg ist ebenfalls zufrieden: "Es war eine große Herausforderung, aber auch zukunftsweisend. Ich habe viel über mich selbst gelernt." Zur Feier des Tages gab es Sekt Orange und stolze Gesichter.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

19-Jähriger stirbt bei Segelflugzeug-Absturz

Ein Segelflugzeug ist am Samstagnachmittag bei Bartholomä im Ostalbkreis wenige Minuten nach dem Start abgestürzt. Der 19 Jahre alte Pilot aus Fellbach bei Stuttgart kam dabei ums Leben. weiter lesen