Kinder planen neuen Spielplatz in der Friedrichsau

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Am Ende wurden Nägel mit Köpfen, sprich Pläne, nicht nur gemacht, sondern präsentiert und bewertet. Das stand gestern auf der Tagesordnung, als sich die Planer des Spielplatzes Friedrichs­au zum letzten Mal im Lokal „Teutonia“ trafen. Die sind zwischen vier und vierzehn Jahren alt und die Nutzer des Spielplatzes in der Au, Kinder der Elterninitiative Freie Kinder und des Gemeinschaftskindergartens, Schüler der Friedrichsau-Grundschule, Schaffner-Schule und Ensingen-Gemeinschaftsschule.

Der Spielplatz in der Friedrichs­au beim Oberen Ausee ist in die Jahre gekommen und soll nach den nächsten Sommerferien umgebaut werden. Zu den Workshops hatten Thomas Brandl und Christian Giers von der Abteilung Grünflächen der Stadt Ulm geladen. Brandl ist der Projektbeauftragte für die Sanierung.

In drei Workshops kamen alle gemeinsam dem Spielplatz auf die Spur: Die Ulmer hatten sich Unterstützung des Stuttgarter Planungsbüros Stahlecker geholt. Der Landschaftsarchitekt Hans Stahlecker erklärte am Mittwoch die skizzierten Pläne, die er auf der Grundlage von Plänen der Kinder erarbeitet hat: Auf einer Fläche von 8000 Quadratmetern verteilt sind Spielgeräte für Vier- bis Vierzehnjährige plus Geräte für Kleinkinder. „Tiere“ und „Abenteuerspielplatz“ sind zwei Mottovorschläge, die Kinder oft genannt hatten. Deswegen ist in der Abenteuerecke ein 25 Meter langes Piratenschiff geplant und dort, „wo der Biber wohnt“ (Stahlecker) eine Biberburg für Kinder, ein Kletterelement. Weil Seilbahn­en beliebt sind, wird es zwei geben. Im Bereich für Jugendliche gibt es ein Trampolin, einen Parcours, Ecken zum Chillen. Mikka (9) urteilte über die Pläne: „Da ist für alle was dabei.“

Der kritischste Punkt, den Jungs anmahnten: Ein Bolzplatz ist nicht vorgesehen. Brandl: „Wir wollen nichts doppelt anbieten. Einen Fußballplatz gibt es ein paar Meter weiter.“ Brandl und Giers sind sich einig, dass sie in die Feinplanung gehen können.

Ablauf Für die Sanierung wird die Stadt über drei Jahre verteilt 640 000 Euro bereitstellen. Im März werden die Pläne der Spielplatzkommission vorgestellt, später im Bauausschuss. 2017 soll mit der Sanierung begonnen werden, 2018 soll sie beendet sein.  

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