Kepler-Schüler sprayen Ulmer Stadtsilhouette

Graffiti - ganz legal sprühen. Mit schwarzer Sprühfarbe und Schablonen haben Neuntklässler des Kepler-Gymnasiums eine moderne Stadtsilhouette von Ulm im Neubau der Software-Firma Wilken gezaubert.

|
Sind die Schablonen abgezogen, werden die verfremdeten Ulmer Stadtansichten der Schüler des Kunstzugs sichtbar. Foto: Matthias Kessler

Die Schüler des Kunstzugs haben zur Vorbereitung die Stadt durchstreift und Fotos von Gebäuden gemacht, die starke Schwarzweißkontraste haben. Anhand der Fotos haben die Jugendlichen Schablonen gefertigt. So reiht sich jetzt an der langen Wand des neuen Rechenzentrums Motiv an Motiv, so dass eine Stadtsilhouette der etwas anderen Art entsteht mit bekannten Gebäuden wie Münster, Stadthaus, Maritim und Synagoge, auch der Ulmer Spatz taucht auf. Grund für die Aktion ist, dass Firmenchef Folkert Wilken und Julika Rinke, einer der verantwortlichen Lehrerinnen für den Kunstzug am Kepler, früher Klassenkameraden waren. Als sich die beiden vor einigen Monaten wieder begegneten, wandte sich Wilken an Rinke und fragte, ob sie einen Graffiti-Künstler kenne, der den drei Millionen Euro teuren Neubau verschönern könne. Sie antwortete: "Ich kenne 40." So kamen ihre Schüler zum Zug. Bei der Arbeit lief alles wie am Schnürchen: Erst die nagelneuen Teppiche und die anderen Wände abkleben, damit sie keine Farbe abbekommen; beim Sprühen Masken aufsetzen zum Schutz gegen den Farbnebel; regelmäßig lüften. Der Zeitplan war eng, weil nächste Woche die Büros schon bezogen werden.

 

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung
Kommentieren

Kommentare

06.03.2013 13:42 Uhr

Graffiti

Ich sehe hier keine Graffitis, und ausserdem das hat überhaupt nichts damit zu tun.
Das ist Schablonenmalerei, eine schablone ausdrucken und ausschneiden kann jeder. Vorher vielleicht besser erkundigen.

Antworten Kommentar melden

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Prozess gegen Tolu in Istanbul: Vater hofft auf Freilassung

Mehr als sieben Monate nach ihrer Festnahme wird der Prozess gegen die deutsche Journalistin und Übersetzerin Mesale Tolu in der Türkei fortgesetzt. weiter lesen