Katrin Rodeit stellt ihr Krimi-Debüt "Mein wirst du sein" bei Jastram vor

"Mein wirst du sein". Das ist der Titel des ersten Krimis der Ulmerin Katrin Rodeit. Am Dienstag, 19 Uhr, stellt sie ihn in der Bücherstube Jastram vor.

|
Stellt ihren ersten Krimi vor: Katrin Rodeit. Foto: Alexandra Sinz

Eigentlich hat Privatdetektivin Jule Flemming Urlaub, doch für ihren Freund Gregor "Lou" Falke macht sie eine Ausnahme. Eine Frau ist verschwunden, und Jule soll sie suchen. Kinderspiel, denkt sie. Doch dann wird die Leiche der Frau in der Donau gefunden, und eine mysteriöse Kette taucht auf. Das ist nicht Jules einziges Problem, denn Kriminalkommissar Mark Heilig ist wieder in Ulm. Er hatte schon vor zehn Jahren für Aufruhr in Jules Innerstem gesorgt. Schließlich stellt sich heraus, dass ein Serienmörder sein Unwesen treibt, und der nimmt auch die Detektivin aufs Korn . . .

"Mein wirst du sein" ist der erste Krimi, den Katrin Rodeit geschrieben hat - aber nicht der erste Roman. "Denn ich schreibe fast so lange, wie ich lesen kann", erzählt die 36-jährige gebürtige Ulmerin, die mit ihrer Familie in Blaustein lebt. Die ersten Versuche als Zehnjährige endeten allerdings immer schon nach wenigen Seiten. Nicht weil ihr die Fantasie ausging, sondern weil sie sich immer die kleinen Finger in der Schreibmaschine einklemmte. Als Teenager schrieb sie von Hand, unter der Schulbank des Humboldt-Gymnasiums, "während die Deutschlehrerin uns ,Wilhelm Tell nahezubringen versuchte".

Ihre ersten beiden Romane verfasste sie als Studentin - als kreativer Ausgleich zu ihrem Betriebswirtschaftsstudium. Sie bot sie Verlagen an und bekam Absagen. "Ich hatte keine Ahnung, wie man das macht", sagt sie heute. Abhilfe fand sie beim Montsegur-Autorenforum. Zu dessen Mitgliedern zählen so erfolgreiche Autoren wie Andreas Eschbach, Wulf Dorn und Andrea Schacht. "Andrea Schacht hat mein Krimi-Manuskript gelesen und mir Tipps gegeben", erzählt Rodeit - mit Erfolg. Der Gmeiner-Verlag in Meßkirch, einer der Marktführer für Regional-Krimis, hatte sofort Interesse, wollte aber noch mehr Ulmensien. Katrin Rodeit baute zusätzliche Schauplätze ein, vor allem aus Söflingen, wo die Rodeits fünf Jahre lang gelebt haben. "Von der Kommunalpolitik lasse ich aber die Finger", sagt die Autorin.

Und wie geht sie ihre Romane an? "Zuerst habe ich den Charakter meiner Protagonistin Jule Flemming erschaffen. Das lief wie am Schnürchen. Doch dann stellte sich die Frage, in welcher Geschichte sie auftauchen soll." Zwei Jahre lang lag die Detektivin in der Schublade, bis Katrin Rodeit in der SÜDWEST PRESSE las, dass im Roggenburger Weiher eine Frauenleiche gefunden wurde. "Plötzlich war die Geschichte da", erzählt die Autorin. Und die zweite ist auch schon fertig: Im Juli 2014 erscheint der nächste Krimi mit Jule Flemming.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Mordprozess: Lebenslang für den Beifahrer, neun Jahre für den Fahrer

Im Hechinger Mordprozess wurden am Mittwochvormittag die Urteile gesprochen. Der Beifahrer im Tatfahrzeug bekommt lebenslang, der Fahrer neun Jahre Jugendstrafe. weiter lesen