Junge Bläserphilharmonie: Harmonisch musizieren am Kap der guten Laune

|
Vorherige Inhalte
  • Wenn man schon nach Südafrika fährt, dann so richtig: Die Junge Bläserphilharmonie Ulm am Kap der Guten Hoffnung, dem südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents. 1/2
    Wenn man schon nach Südafrika fährt, dann so richtig: Die Junge Bläserphilharmonie Ulm am Kap der Guten Hoffnung, dem südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents. Foto: 
  • Ein besonderer Ort, um ein Konzert zu geben: die Nelson Mandela University in Port Elizabeth. 2/2
    Ein besonderer Ort, um ein Konzert zu geben: die Nelson Mandela University in Port Elizabeth. Foto: 
Nächste Inhalte

Elefanten und Nilpferde, Open-­Air-Konzerte und Barbecues: Die Junge Bläserphilharmonie Ulm (JBU) erlebt dieser Tage in Südafrika eine ereignisreiche Konzertreise, an die sich alle noch lange erinnern werden.

Aber der Reihe nach. Das Abenteuer begann Ende Juli mit einer anstrengenden 35-stündigen Reise: einem Flug via Dubai ins überraschend kalte Kapstadt (in Südafrika ist Winter), an die sich noch eine pannenreiche Busfahrt anschloss. Ein Glück, dass leckeres Essen und eine warme Unterkunft auf die Ulmer warteten.

In Kapstadt waren die gut 60 jungen Musikerinnen und Musiker und ihr Dirigent Josef Christ gleich dreimal musikalisch gefordert. Höhepunkt war ein Gemeinschaftskonzert vor 800 Zuhörern mit dem Cape Town Philharmonic Youth Wind Ensemble in der Neuapostolischen Kirche Silvertown. Chief Executive Louis Heynemann, Gesamtverantwortlicher des südafrikanischen Klangkörpers, äußerte sich hinterher in einer Mail an Christ überschwänglich über die mit Standing Ovations gefeierte JBU. Für die Jugendlichen seines Orchesters, schrieb Heynemann, seien musikalische Leistungen auf höchstem Niveau, wie die Ulmer sie geboten hätten, „bedeutsam und inspirierend“. Der Auftritt werde über das Orchester hinaus „in der ganzen Gemeinde in nachhaltiger und bester Erinnerung bleiben“.

Natürlich stand in Kapstadt ­Sightseeing auf dem Programm, etwa das malayische Viertel und Signal Hill mit seinem überwältigenden Ausblick auf den Tafelberg. Natürlich wurde auch dem Kap der Guten Hoffnung, dem südlichsten Punkt des Kontinents, ein Besuch abgestattet, und an der Boulder Bay wurden süße Brillenpinguine beobachtet.

Abgesehen von Buspannen verläuft die insgesamt 17-tägige Konzertreise bisher „harmonisch und reibungslos“, wie die Ulmer aus Südafrika schreiben. Sie sammeln nicht nur vielfältige Eindrücke im Land, „auch neue Kontakte mit jungen Menschen aus Südafrika können geknüpft werden“.

Zebras und Büffel

Die JBU legte auf dem Weg nach Port Elizabeth einen Halt ein in Oudtshoorn, dem Zentrum der afrikanischen Straußenzucht. Dort stand der Besuch einer Straußenfarm und der Cango Caves, der weltberühmten Tropfsteinhöhle, auf dem Programm, wo die Führerin in einem Dom der Höhle der JBU ein beeindruckend emotionales Ständchen sang. Ein Erlebnis war auch der Besuch im Addo Elephant Park. Außer den Dickhäutern konnten die Ulmer dort Zebras, Kudus, Warzenschweine, Schakale, Schildkröten und Büffel entdecken.

In Port Elizabeth gab die JBU ein umjubeltes Konzert an der Nelson Mandela University, zusammen mit dem Blasorchester der Universität. Und in Durban traten die Ulmer beim Kwa-Zulu Natal Youth Entities Music Festival auf und gaben ein Open-Air-Konzert in der German School.

Auf dem St. Lucia-See machten die Deutschen einen Bootausflug, was sie besonders beeindruckte: „Hippos, Babyhippos, sogar ein, zwei Alligatoren und der größte Eisvogel der Welt posierten vor unseren Kameras!“, schreiben sie in ihrem Internet-Blog über die Südafrika-Reise.

Das Programm geht weiter mit Konzerten in Drakensberg und Pretoria. Am Ende der Reise am kommenden Sonntag wird die JBU das Land am Kap fast komplett durchquert haben.

Internet 17 Tage dauert die Konzert­reise der Jungen Bläserphilharmonie Ulm durch Südafrika – am kommenden Sonntag ist sie zu Ende. In einem Internet-Blog der JBU kann man den Trip mit vielen Bildern und Einträgen mitverfolgen: www.jbulm.de/za/

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Wahlkampf-Endspurt: Angela Merkel auf dem Ulmer Münsterplatz

Zwischen 3000 und 4000 Menschen sind am Freitagnachmittag zur Kanzlerin auf den Münsterplatz gekommen. Darunter auch gut 200 Protestierer mit AfD-Plakaten. weiter lesen