Investitionen am Takata-Standort Ulm

Der Verkauf an den Konzern KSS stärke das Unternehmen. Am Ulmer Standort wurden 40 Mitarbeiter im vergangenen Jahr eingestellt.

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Der größte Rückruf in der Automobilgeschichte wegen defekter Airbags hat den japanischen Zulieferkonzern Takata in die Knie gezwungen.  Foto: 

Der Ulmer Takata-Standort mit seinen rund 270 Mitarbeitern ist von der am Montag bekannt gewordenen Insolvenz in Amerika und Japan nicht betroffen. Wie ein Sprecher des Unternehmens mitteilte sei das europäische Tochterunternehmen Takata Europa ein rechtlich eigenständiger Teilkonzern mit einer soliden finanziellen Basis. „In Europa ist keine Insolvenz geplant“, erklärte der Sprecher. Vielmehr sei für den Ulmer Standort des Spezialisten für Airbags und Sicherheitsgurte eine neue Crashanlage genehmigt worden, Investitionshöhe eine Million Euro. Zudem seien in den vergangenen zwölf Monaten 40 Mitarbeiter am Standort im Science Park am Eselsberg eingestellt worden.

Der Standort ist aber wie der restliche Konzern vom Verkauf an den chinesisch-amerikanischen Konzern Key Safety Security betroffen. „Dieser Schritt gibt den Mitarbeitern Sicherheit und stärkt unser Geschäft“, sagte der Sprecher. Umstrukturierungen seien nicht geplant.

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