Interview: Sabine Meyer und das Paris der 20er Jahre

Mit dem Programm "Paris Mécanique" und Musikerfreunden kommt Weltklasse-Klarinettistin Sabine Meyer (53) am Freitag in die Pauluskirche.

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Klarinettistin Sabine Meyer spielt am Freitag in der Pauluskirche.

Sie haben mit den großen Sinfonieorchestern dieser Welt konzertiert. Seit 30 Jahren machen Sie aber auch Kammermusik mit dem Trio di Clarone - mit Ihrem Bruder Wolfgang und Ihrem Mann Reiner Wehle. Sind Sie ein Familienmensch?
SABINE MEYER: Das Trio ist als Geburtstagsgeschenk entstanden, wir haben damals für unsere Mutter in Onolzheim (Crailsheim) gespielt. Drei Bassetthörner - eine außergewöhnliche Besetzung, das Trio di Clarone wurde ein internationaler Erfolg. Jetzt am Sonntag kommen wir nach Onolzheim und gratulieren unserer Mutter zum 93. Geburtstag - in der örtlichen Turnhalle mit dem Programm "Paris Mécanique".

Zuvor gastieren Sie aber in der Ulmer Pauluskirche - mit dabei ist auch der Ulmer Klarinettist und Komponist Michael Riessler.
MEYER: Wir kennen uns seit dem Studium in Hannover und sind dann unterschiedliche Wege gegangen. Michael ist eher beim Jazz gelandet - wobei, man kann ihn und seine Musik in keine Schublade einsortieren. Dass wir zusammen spielen, macht uns unglaublich Spaß.

"Paris Mécanique" bietet Salonmusik aus dem Paris der 1920er Jahre. Michael Riessler feiert den Schwung und den Sound des frühen 20. Jahrhunderts mit Stücken von Poulenc, Satie, Strawinsky, Milhaud . . .
MEYER: Das Programm ist allein schon ein optisches Vergnügen, wenn Pierre Charial, dieser Ausnahmemusiker, an der Drehorgel kurbelt. Diese Musik fängt eine enorm aufregende Zeit ein: eine Zeit des Aufbruchs. Kurz, spritzig mussten damals die Stücke sein, man wollte sich auch von der schweren Wagner-Romantik lösen. Info "Paris Mécanique" am Freitag, 20 Uhr, in der Pauluskirche. Vorverkauf: SWP-Kartenservice.

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