Innovationspreis für Ulmer Transferzentrum

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Ulm. Viele Unternehmen bieten ihren Führungskräften Weiterbildungsmöglichkeiten. Mitarbeitern kleinerer Handwerksbetriebe bleiben solche Angebote oft verwehrt. Abhilfe schafft das Projekt "Entwicklungsbegleitung", das in der Arbeitsgruppe Betriebliches Lernen am Ulmer Transfer-Zentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) erdacht worden ist. Durch das Projekt werden bei Betrieben Impulse für ein besseres Verständnis von lebenslangem Lernen gegeben.

Jetzt ist das vom Bundesforschungsministerium und dem europäischen Sozialfonds geförderte Projekt mit dem mit 2500 Euro dotierten Weiterbildungsinnovationspreis des Bundesinstituts für Berufsbildung ausgezeichnet worden.

Konkret führen so genannte Entwicklungsbegleiter bei den Praxispartnern Mitarbeitergespräche zu Arbeits- und Lebensthemen. Über einen Zeitraum von etwa zwei Monaten werden bei diesen ereignisorientierten Entwicklungsgesprächen persönliche Potenziale erkannt und in handhabbare Ziele umgesetzt. So soll die Flexibilität von Unternehmen und Mitarbeitern gestärkt werden. Das Angebot richtet sich vor allem an ältere, un- und angelernte Kräfte sowie Facharbeiter. Die Arbeitsgruppe Betriebliches Lernen forscht seit 2007 am ZNL. Am Projekt sind die Psychologinnen Agnes Bauer, Simone Bergande und Beate Kern sowie die Sozialpädagogin Petra Evanschitzky beteiligt.

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