Infos für Eltern gegen Sitzenbleiben

Die meisten Eltern wollen das Beste für ihr Kind. Das Beste muss nicht das Richtige sein, etwa wenn's um die Empfehlung für weiterführende Schulen geht.

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Im vergangenen Schuljahr haben Lehrer 45 Prozent aller Ulmer Viertklässler fürs Gymnasium empfohlen, "rübergewechselt sind 53 Prozent", sagte Gerhard Semler, Leiter der städtischen Abteilung Bildung und Sport, in der jüngsten Schulbeiratsitzung. 23 Prozent der Schüler haben eine Empfehlung für Werkrealschulen erhalten. "Gefolgt sind drei Prozent", sagte Semler. Eine Folge der falschen Schulart: Die Zahl der Sitzenbleiber steigt. Im Schuljahr 2014/15 sind in fünften Klassen am Gymnasium 18 Schüler steckengeblieben, im Vorjahr waren es noch elf Schüler und noch ein Jahr früher gerade mal vier Schüler.

Gegen die gestiegene Zahl der Sitzenbleiber will Semler etwas tun und zwar mit einem Infoabend für Eltern über jede Schulart und ihre Anforderungen. "Eltern sollen wissen, was sie ihrem Kind mit einer falschen Schule antun." Deshalb werden an dem Abend auch Vertreter der Kinder- und Jugendpsychiatrie dabei sein. Ein Termin dafür steht noch nicht fest, wahrscheinlich wird es im Januar sein und zwar im Bürgerhaus Mitte. Den Eltern soll vermittelt werden, wie durchlässig das Schulsystem ist und wie es nach dem Abschluss weitergehen kann. Semler fasst es so zusammen: "Kein Abschluss ohne Anschluss."

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